Vor einigen Tagen meldete mein Handy, dass ein neues Update für Android verfügbar ist. Ich – immer interessiert an allem neuen –  konnte es dann auch kaum erwarten dieses herunterzuladen und zu installieren.

Eine der größten Neuerungen für mich war dabei, dass mein Handy mir kurz nach der Installation meldete, dass Google Now jetzt zur Verfügung steht. Schon ein erster auf die neue App hat die neuen Möglichkeiten angepriesen, die mich sehr stark an das Beispielvideo über Google Glasses erinnerte.

Das Hauptaugenmerk auf Google Now liegt in der Bereitstellung von Echtzeitinformationen, die für den Nutzer von Interesse sein können. Dies können zum Beispiel Angaben zum aktuellen und erwarteten Wetter sein oder aber Informationen zu den nächsten Terminen, wie wir sie schon von anderen Apps und Widgets kennen. Doch was nach einer Nachahmung bestehender Apps aussieht ist vielmehr ein sehr viel tief greifender Service für unser Leben, denn die App soll zukünftig noch viel mehr können.

Einige Ansätze sind schon heute zu sehen und so wird bei anstehenden Terminen mit Ortsangabe gleich auch die passende Straßenkarte angezeigt und eine Route vorgeschlagen. Ein Klick auf Navigation führt nun zum Ziel. Sehr passend ist auch, dass die App rechtzeitig darauf hinweist sich zu dem Termin aufzumachen, wenn der Ortungsdienst aktiviert ist. Zukunftsmusik, aber sicher bald auch schon Standard wird der Echtzeithinweis auf alternative Reiserouten sein, wenn sich  zum Beispiel ein Stau auf der Strecke befindet oder eine Straßenbahn ausfällt.

Auch der Abgleich  von den Aufenthaltsorten seiner Freunde ist denkbar und auf Wunsch arrangiert Google Now dann sicherlich auch direkt einen Termin im Lieblingscafé in der Nähe. Was in den ersten Werbevideos bei Google Glasses auf der Brille projiziert werden soll, scheint nun anfänglich auch schon auf dem Handy angezeigt zu werden.

Doch bei allen Vorteilen solch kleiner nützlicher Helfer, es fällt mir zunehmend auf, dass die optimale Nutzung von Diensten wie Google Now, einer sehr starken Pflege und der Beachtung von Regeln bedarf. So zum Beispiel die Eingabe von Ortsangaben, wo die App anscheinend immer wieder Probleme hat trotz richtiger Schreibweise von Adressen.

Ich bin gespannt darauf, wie die Technik sich weiterentwickeln wird und glaube, dass auch bei den anfänglichen Problemen schon in naher Zukunft ein neues Update kommt, dass die Fehler behebt und die Apps massentauglich macht.

Über den Author

Stefan Lesting

Stefan Lesting ist Geschäftsführer der Lesting Media & Consulting. Zusammen mit seinem Team berät er Unternehmen und Organisationen zu den Themen Reichweitensteigerung, Social Media und Digitale Transformation. Lesting hält in diesen Bereichen regelmäßig Vorträge und leitet Workshops.

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