Anwendung und Vorteile strukturierter Daten

Basis-Wissen Suchmaschinenoptimierung

Strukturierte Daten haben nichts mit geheimen Werten zu tun, vielmehr sollen sie dabei helfen, dass (Such-) Maschinen Informationen besser erfassen können. Lesen Sie hier, wie die Anwendung aussieht und welche Vorteile sich dadurch ergeben.

Begriffe wie Title oder Description hat wohl fast jeder schon einmal im Zusammenhang mit Websiteerstellung oder Suchmaschinen gelesen. Beides gehört zu den sogenannten HTML-Metadaten, diese sind ein bekanntes Beispiel für strukturierte Daten. Wie bereits einleitend beschrieben helfen letztere dabei, dass Suchmaschinen besser erfassen können, um was für eine Website es sich genau handelt: Welche Dateien sind eingebunden, welches Ziel verfolgt die Website, bei welchen Informationen handelt es sich um Veranstaltungen, Rezepte, Produkte (…).

Vereinfacht gesagt handelt es sich bei strukturierten Daten also um Instrumente zur Datendeutung und -verarbeitung. Zweck des Ganzen sind optimierte, treffendere und einladende Suchergebnisse. Dies hat zur Folge, dass automatisch passende Vorschaubilder, Kundenbewertungen, Veranstaltungsdaten, Öffnungszeiten oder andere nützliche Zusatzinformationen in den Suchergebnissen angezeigt werden. Dadurch steigt nicht nur die Auffindbarkeit, sondern durch die ansprechendere und informative Darstellung auch der Zugriff auf die angebotenen Links („klicks“), was wiederum das Ranking und die Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen verbessern kann.

Wie funktioniert das?

Suchmaschinen funktionieren schnell und zuverlässig. Was einfach wirkt, verbirgt jedoch komplexe und durchdachte Prozesse: Strukturierte Daten wurden technisch aufbereitet und damit für die Maschine verständlich gemacht. Unter anderem bietet das bekannte Content-Management-System WordPress (für andere CMS gibt es diese ebenfalls) diesbezüglich entsprechende PlugIns an, dass in den Grundzügen schnell installiert ist. Darüber hinaus müssen meist jedoch Entwickler ran, um noch ein wenig mehr rauszuholen.

Auf dem Webportal schema.org sind dabei die Regularien („Markup“) zu finden, welches Websitebetreibern dabei hilft, Inhalte auch ohne ein entsprechendes PlugIn manuell zu markieren und zu strukturieren, damit Suchmaschinen die jeweiligen Informationen sinnvoll verarbeiten können. Hinter diesem Angebot stehen die die Suchmaschinen Google, Yahoo, Bing und Yandex. Diese Vorgehensweise geht natürlich mit einem erhöhten Aufwand einher. 

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Unterstützung durch Tools

Um in die Google-Suchergebnisse aufgenommen zu werden, müssen bestimmte Richtlinien erfüllt sein, auf die Google hier auch explizit hinweist. Relevante Punkte sind hier zum Beispiel Format, technische Richtlinien, Zugriff, Relevanz oder Vollständigkeit. Wer strukturierte Daten dennoch auf Fehler prüfen möchte, kann das ebenfalls kostenfreie Google Testtool für strukturierte Daten nutzen.

Es lässt sich also festhalten, dass strukturierte Daten einige Vorteile bieten und zu mehr Aufmerksamkeit und damit auch indirekt zum Unternehmenswachstum beitragen können. Es lohnt sich also definitiv, sich damit auseinanderzusetzen und – selbstständig oder mit professioneller Unterstützung – daran zu arbeiten.

Über den Author

Stefan Lesting

Stefan Lesting ist Geschäftsführer der Lesting Media & Consulting. Zusammen mit seinem Team berät er Unternehmen und Organisationen zu den Themen Reichweitensteigerung, Social Media und Digitale Transformation. Lesting hält in diesen Bereichen regelmäßig Vorträge und leitet Workshops.

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