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	<title>Stefan Lesting &#187; Jugendliche</title>
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	<description>Plädoyer für den nächsten Innovationsschritt!</description>
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		<title>Die Perfektionierer</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade bin ich bei Spiegel-Online über einen Artikel gestoßen mit dem Titel „Karriere, Karriere, Knick – Studenten im Optimierungswahn“. Ich finde diesen Artikel genial, da er ziemlich gut einige ausgewählte Milieus der jungen Menschen beschreibt und einige besondere Eigenschaften dieser Generation, also auch meiner aufzeigt. Es ist schwer zu glauben, dass man selber „alles“ dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1300" title="bums" src="http://www.lesting.org/uploads/2010/02/bums-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Gerade bin ich bei Spiegel-Online über einen Artikel gestoßen mit dem Titel „<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,675629,00.html" target="_blank">Karriere, Karriere, Knick – Studenten im Optimierungswahn</a>“. Ich finde diesen Artikel genial, da er ziemlich gut einige ausgewählte Milieus der jungen Menschen beschreibt und einige besondere Eigenschaften dieser Generation, also auch meiner aufzeigt.<span id="more-1299"></span></p>
<p>Es ist schwer zu glauben, dass man selber „alles“ dafür macht, um im System zu funktionieren, doch es ist ohne Zweifel wahr. Wir streben danach Karriere zu machen und dabei halten wir uns alle Optionen offen. Aus diesem Grund kommt es nicht selten vor, dass vor allem junge Menschen konkreten Ziele benennen können oder sollte man doch besser sagen möchten? Ich glaub, dass es eine Mischung von beiden Aspekten ist.</p>
<p>Zum einen birgt die Zukunft sehr viele unbekannte Komponenten, so dass man sich nicht festlegen möchte und auf der anderen Seite ist es oft wohl nur eine strategische Maßnahme. Ich stelle mir einfach mal vor, was passieren würde, wenn ich ganz klar formulieren würde, was meine Ziele sind. Es käme vom Gefühl her einem Offenbarungseid, also einer Niederlage sehr nahe, denn sobald ich meine Ziele offen  kommuniziere werde ich angreifbar. Die gefühlte Gefahr liegt darin, dass Personen, die mir nicht gut gesonnen sind, mit diesem besonderen Wissen, Steine in den Weg legen und mich so daran hindern meine Ziele zu erreichen.</p>
<p>Dies wäre einfach eine persönliche und selbstverschuldete Niederlage, welcher ich pragmatisch gesehen unproblematisch als junger Mensch aus dem Weg gehen kann, indem ich zu dem Thema schweige oder nach dem „Trick“ in der Frage suche. Ein Punkt, den ich so extrem, wie er in dem Artikel dargestellt wird, nicht hinstellen würde, ist die Sache mit dem selbstständig denken.</p>
<p>Klar gibt es Anna-Lenas, die sicherlich nicht selber denken können, doch gibt es ebenso Anna-Lenas, die sehr wohl dazu fähig sind. Es ist am Ende sicher einfach nur eine Frage der persönlichen Stärke, wie sicher der Mensch auftritt und wahrgenommen wird. Dies hat aber in meinen Augen wenig damit zu tun, ob junge Menschen selbstständig denken können. Dass sie es können weiß ich und so bin ich auch überzeugt, dass sie die Frage „Wer bin ich?“ sehr wohl ganz selbständig und mit einem gesunden Selbstbewusstsein beantworten können.</p>
<p>Ein Hinweis noch zum Abschluss: Die Frage nach dem „Sein“ ist nicht eine Frage, welche nur die jungen Erwachsenen dieser Generation sich stellen müssen, sondern vor uns schon viele andere Generationen für sich im jugendlichen Alter beantworten mussten.</p>
<p>Insgesamt ein sehr guter Artikel, doch bleibt am Ende eine kritische Frage ungeklärt, wenn wir doch allesamt Menschen sind: In wie weit werden junge Personen durch die Gesellschaft geprägt oder warum fühlen sich manche Personen erhaben zu behaupten, dass die Jungen das „Wichtigste“ vergessen?</p>
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		<title>Internetseelsorge &#8211; Entwicklung &amp; Trends</title>
		<link>http://www.lesting.org/2009/09/02/internetseelsorge-entwicklung-trends/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 22:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den Seiten der kgi (Katholische Glaubensinformation) steht in der Septemberausgabe das Thema „Internet und Seelsorge“ im Vordergrund. In diesem Zusammenhang war auch meine Einschätzung gefragt, die nun mit anderen Artikeln online Verfügbar sind. Dabei beschreibe ich das Internet als eine nie dagewesene Chance für die Seelsorge, denn es gibt kein Medium, welches es so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/09/tat.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1192" title="tat" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/09/tat-150x150.jpg" alt="tat" width="150" height="150" /></a>Auf den Seiten der kgi (Katholische Glaubensinformation) steht in der Septemberausgabe das Thema „Internet und Seelsorge“ im Vordergrund. In diesem Zusammenhang war auch meine Einschätzung gefragt, die nun mit anderen Artikeln online Verfügbar sind.<span id="more-1191"></span></p>
<p>Dabei beschreibe ich das Internet als eine nie dagewesene Chance für die Seelsorge, denn es gibt kein Medium, welches es so einfach der Kirche erlaubt eine große Menschenmasse auf vielfältige Weise mit dem Thema Glauben in Kontakt zu bringen.</p>
<p>Doch mein Beitrag ist nur einer von drei Specials und so widmet sich André Boeing, einer der den Boom im Silicon Valley vor einigen Jahren miterlebt hat über die Möglichkeiten der Seelsorge in dreidimensionalen Spielewelten, wie zum Beispiel World of Warcraft. Darüber hinaus gibt auch kath.de Chefredakteur Jens Albers von Gottesdiensten auf Twitter und Livestreams in Gottesdiensten.</p>
<p>Wer noch einen Einstieg in das Thema braucht, der bekommt auch dies und so erklärt Jürgen Pelzer in 5 Schritten warum mitunter viele Jugendliche täglich mehrere Stunden in sozialen Netzwerken sind und wodurch diese dafür prädestiniert sind als Mittel für eine missionarische Kirche herzuhalten.</p>
<p>Dies Artikel sind allesamt sehr praktisch gehalten und gerade aus diesem Grund steht auch immer wieder die Frage im Vordergrund: Wie geht es weiter? Es werden auf jeden Fall viele neue Wege gefunden werden, doch im in meinem Fazit heißt es auch, dass Seelsorge am Ende immer ein Beziehungsgeschehen zwischen mehreren Menschen und  ihrem Einsatz zu kommunizieren ist.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.internetseelsorge.de/temporalia-container/e-zine/impuls-fuer-den-tag/bisherige-themen/2009-09/uebersicht/" target="_blank">Artikelübersicht: Internetseelsorgen in Zeiten des Web 2.0</a></p>
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		<title>150 Arten: Verstecke etwas, damit sie es entdecken können</title>
		<link>http://www.lesting.org/2009/07/27/150-arten-verstecke-etwas-damit-sie-es-entdecken-konnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 15:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind! Verstecke etwas, damit sie es entdecken können. Das Gute ist, dass man heutzutage nicht einmal mehr etwas verstecken muss Dank Geocaching. Einfach nen Navi schnappen, ein paar Geocaches raus suchen und mit den Jugendlichen auf Entdeckungsreise gehen und mit den Jugendlichen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind!</p>
<blockquote><p>Verstecke etwas, damit sie es entdecken können.</p></blockquote>
<p>Das Gute ist, dass man heutzutage nicht einmal mehr etwas verstecken muss Dank Geocaching. Einfach nen Navi schnappen, ein paar Geocaches raus suchen und mit den Jugendlichen auf Entdeckungsreise gehen und mit den Jugendlichen den Schatz heben. Einziges Risiko bei der Geschichte ist, dass man den Cache nicht findet. Wie Geocachen ablaufen kann, ist in einem meiner letzten Blogeinträge erklärt.</p>
<p>&lt;&lt; <a href="http://www.lesting.org/2009/07/19/geocachen-mit-jugendgruppe/" target="_self">Geocachen mit der Jugendgruppe</a></p>
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		<title>Geocachen mit Jugendgruppe</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 21:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten beiden Wochen war ich jeweils montags mit meiner Messdienergruppe „geocachen“. Beim Geocachen handelt es sich um eine Art moderne Schatzsuche, die mit einem GPS Empfänger stattfindet und fast überall durchgeführt werden kann. Gerade in Deutschland gibt es mittlerweile viele Geocacher und dementsprechend auch sehr viele Schätze (Caches) die darauf warten gehoben zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/07/090713DSGeocachen_025.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1157" title="090713DSGeocachen_025" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/07/090713DSGeocachen_025-150x150.jpg" alt="090713DSGeocachen_025" width="150" height="150" /></a>In den letzten beiden Wochen war ich jeweils montags mit meiner Messdienergruppe „geocachen“. Beim Geocachen handelt es sich um eine Art moderne Schatzsuche, die mit einem GPS Empfänger stattfindet und fast überall durchgeführt werden kann.<span id="more-1155"></span></p>
<p>Gerade in Deutschland gibt es mittlerweile viele Geocacher und dementsprechend auch sehr viele Schätze (Caches) die darauf warten gehoben zu werden. Selbst in meinem Stadtteil, der ein wenig ländlicher liegt und in dem schätzungsweise nur 4.500 Personen leben gibt es mittlerweile so um die 20 Caches.</p>
<p>Ein guter Grund diese nun so langsam alle einmal zu heben und da der ein oder andere aus meiner Messdienergruppe auch Interesse daran hatte dies auszuprobieren hab ich sie gleich mitgenommen. Die notwendigen Vorbereitungen waren schnell vorher von Zuhause erledigt. Auf der offiziellen Geocachingseite ein paar Caches raus gesucht und die Beschreibungen ausgedruckt. Später dann die Koordinaten ins Navigationssystem eingespeichert und schon konnte es los gehen.</p>
<p>Der erste Cache an unserer Kirche war schnell gefunden und auch den zweiten konnten wir heben. Danach stand dann der erste Multicache auf dem Programm, doch irgendwie passten am Ende die errechneten Koordinaten nicht und wir mussten aufgeben, da uns die Zeit davongelaufen war.</p>
<p>Letzte Woche ging es dann gleich weiter mit ein paar neuen Caches. Interessant ist, dass ein Großteil der mittlerweile um die 14 Jahre alten Jugendlichen vom Geocachen begeistert ist und es somit ein sehr gutes Programm für die Gruppenstunden darstellt.</p>
<p>Mal schauen, wie morgen das Wetter ist und ob wieder Interesse besteht Geocachen zu gehen.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.geocaching.com" target="_blank">Offizielle Geocachingseite</a><br />
&lt;&lt; <a href="http://www.lesting.org/galerie/?album=2&amp;gallery=96" target="_self">Fotos vom Geocachen mit der Messdienergruppe</a></p>
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		<title>Crux – Köln: Neue Homepage</title>
		<link>http://www.lesting.org/2009/06/25/crux-%e2%80%93-koln-neue-homepage/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 18:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer oder was ist das Crux? Auf der Homepage die gerade ganz frisch einen Relaunch erfahren hat wird das Crux als „das, was Du daraus machst“ beschrieben. Das „Du“ richtet sich dabei vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Raum für ihren „Glauben“ und ihr „Leben“ suchen. Gerade diese Mischung macht es schwer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/crux.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1144" title="crux" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/crux.jpg" alt="crux" width="150" height="150" /></a>Wer oder was ist das Crux? Auf der Homepage die gerade ganz frisch einen Relaunch erfahren hat wird das Crux als „das, was Du daraus machst“ beschrieben. Das „Du“ richtet sich dabei vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene, die einen Raum für ihren „Glauben“ und ihr „Leben“ suchen.<span id="more-1143"></span></p>
<p>Gerade diese Mischung macht es schwer das Crux als Jugendkirche oder als Jugendpastorales Zentrum zu bezeichnen. Tatsache ist, dass neben einem Kirchenraum auch ein Cafe Platz gefunden hat in St. Johann Baptist, die Kirche mit dem schiefen Turm in Köln.</p>
<p>Mehr Infos entnehme man am besten der neuen Homepage.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://crux-koeln.de/" target="_blank">Crux Webseite</a></p>
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		<title>Moderne Performer – Junge Erwachsene: 19 &#8211; 27 Jahre</title>
		<link>http://www.lesting.org/2009/06/23/moderne-performer-%e2%80%93-junge-erwachsene-19-27-jahre/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 14:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Jugenkultur hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. In mehreren Artikeln habe ich einmal Lebenswelt der jungen Menschen und insbesondere der der &#8220;Modernen Performer&#8221; beschrieben. Gerade die &#8220;Modernen Performer&#8221; gelten in der Sinus Milieu Studie U27 als das gesellschaftliche Leitmilie. Aus diesem Grund ist gerade diese Gruppe von großem Interesse. Wenn über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/JungeErwachsene.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1129" title="Abkunft - Martin Funck" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/JungeErwachsene-150x150.jpg" alt="Abkunft - Martin Funck" width="150" height="150" /></a>Die Jugenkultur hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. In mehreren Artikeln habe ich einmal Lebenswelt der jungen Menschen und insbesondere der der &#8220;Modernen Performer&#8221; beschrieben. Gerade die &#8220;Modernen Performer&#8221; gelten in der Sinus Milieu Studie U27 als das gesellschaftliche Leitmilie. Aus diesem Grund ist gerade diese Gruppe von großem Interesse.<span id="more-1126"></span></p>
<p>Wenn über die ältere Generation der Modernen Performer gesprochen wird, kann festgestellt werden, dass diese mit 23% (von der Gesamtzahl der jungen Erwachsenen) ein wenig kleiner ist als die Gruppe der 14 bis 19 Jährigen.</p>
<p>Die Hauptcharakteristik ist ziemlich ähnlich, aber die Betonung ist ein wenig anders gelegt, da durch das neue Umfeld nach dem Abschluss der Schule ein neuer Freiraum gewonnen wird.</p>
<p>Die Modernen Performer sind an dieser Stelle ähnliche, wie auch in dem anderen Szenario. Die Menschen in dieser Gruppe haben einen hohen Bildungsgrad und die Neuorientierung ist auch von großer Bedeutung.  Bei Betrachtung der Lebenspyramide von Maslow kann diese Gruppe auf den letzten Stufen eingeordnet werden, wo die Menschen nach der Selbstverwirklichung suchen und aktiv daran arbeiten.</p>
<p>Eine typische Herangehensweise von diesen jungen Erwachsenen ist immer auf der Suche nach attraktiven Möglichkeiten zu sein, in der die eigene Leidenschaft und auch die eigenen Talente gebraucht werden. Das bedeutet, dass sie nach einem intensiven und nach außen hin sehr gut wahrgenommenen Leben schauen. Auch sehr typisch ist an dieser Stelle zwischen dem Start ins Berufsleben oder dem Start an der Universität immer wieder Ausschau zu halten nach Idealen und Vorbilder um die eigene Motivation zu steigern.</p>
<p>Dies bedeutet oftmals, dass die Leistungsfähigkeit und das Wettbewerbslevel ansteigen, doch dabei wird die Leistung von anderen gleichfalls akzeptiert und somit ist das Klima zwischen Kollegen nicht betroffen. Insgesamt sind die fachlichen und sozialen Fähigkeiten sehr stark ausgeprägt von dieser Gruppe.</p>
<p>Sie haben eine realistische Sicht der Dinge, welche verbunden ist mit Disziplin, Fleiß, Selbstbeherrschung, Flexibilität, Offenheit und Zielstrebigkeit. Daneben, aber nicht im Gegensatz stehen das Konsumverhalten, Abenteuerlust, materialistischer Wohlstand, Emanzipation und Autonomie.</p>
<p>Einer der Effekte ist, dass sie Autoritäten solange akzeptieren, wie sie denken, dass die ihnen übergeordnete Person professionell und auf einer hohen quantitativen und qualitativen Ebene arbeitet. Des Weiteren müssen diese kooperativ arbeiten und die jungen Modernen Performer nicht daran hindern ihre persönlichen Ziele zu erreichen.</p>
<p>Wenn man mit Personen aus diesem Milieu in Kontakt kommt, wird man ziemlich schnell feststellen, dass sie sehr kommunikativ sind, gute rhetorische Kenntnisse haben und sehr offen sind für Vorschläge und neue Ideen. Im Weiteren haben sie auch die Fähigkeit anderen Personen ihre komplette Aufmerksamkeit zu schenken in Gesprächen und in Diskussionen, was für sie ein großer Vorteil ist, um die gewonnenen Erkenntnisse bei Prozessen der Entscheidungsfindung einzusetzen. Doch bei allen Handlungen ist es auch sehr wichtig, dass sie ihrer Umwelt zeigen können, wie „schön“ sie sind.</p>
<p>Die Modernen Performer sind nicht nur gute Zuhörer, denn sie realisieren auch sehr viele Dinge. Dabei ist es an dieser Stelle sehr normal, dass schnelle Entscheidungen getroffen werden, auch wenn die Risiken für einen tiefen Fall sehr hoch sind. Dies bekümmert sie wenig, da sie aus einer „trial and error“ Lebenseinstellung heraus agieren.</p>
<p>Wenn neben dem Beruf und den verschiedenen freizeitlichen Projekten Zeit vorhanden ist,  finden die Jungen Erwachsenen es gut Extremsportarten nachzugehen, weil diese den gewissen Kick geben und eine Möglichkeit darstellen,  sich von anderen zu unterscheiden, die „nur“ normalen langweiligen Sport auf einer regulären Basis nachgehen.</p>
<p>Des Weiteren spielt Technologie eine große Rolle im privaten als auch im beruflichen Leben, da es dieses vereinfacht und auch die Personen mobiler werden lässt. Mobil zu sein bedeutet, dass Kurzurlaube in andere Städte zum normalen Leben dazu gehören, aber auch dass die Verbindung zu Schulfreunden sehr schnell verloren geht, wenn nicht die gleichen Interessen fortbestehen. Im Allgemeinen entstehen Freundschaften sehr schnell und gehen auch sehr schnell wieder auseinander, da der Moderne Performer immer unterwegs ist.</p>
<p>Beim Thema sozialem Engagement kann festgestellt werden, dass einige Kriterien erfüllt werden müssen, bevor es zu einem Ehrenamt kommt. Als erstes muss alles ein bestimmtes Ziel haben und im zweiten Schritt muss auch der Raum, in dem operiert wird modern gestaltet sein. Dies ist gültig für die Arbeitsweise, aber auch für das richtige Design des Raumes, in dem die Mitarbeit stattfindet. Als dritten Punkt muss Technologie mit eingebunden werden &#8211; immer unter dem Aspekt der Herausforderung. Praktisch bedeutet dies alles, dass die Modernen Performer eine Rolle brauchen, wo sie (an)leiten, aber auch etwas lernen können.</p>
<p>Religion und Kirche spielt keine große Rolle für die Modernen Performer im Alter der jungen Erwachsenen. Die Betrachtung von Kirche ist relativ kritisch und von daher ist eine gewisse Distanz gegeben. Dennoch wird Kirche und Religion gerne als Raum gesehen, welcher die spirituellen Ressourcen wieder auffüllt. Personen, die eine Funktion in der katholischen Kirche haben, ausgenommen dem Papst, werden als nicht authentisch wahrgenommen &#8211; gerade wenn diese darüber sprechen, dass Kirche nahe am Menschen ist.</p>
<p>Für die Zukunft wünschen sie sich eine Kirche, in der die Menschen die diese repräsentieren weniger Würdenträger sind, als vielmehr authentische Persönlichkeiten mit individuellen Fähigkeiten. Weitere Anforderungen sind, dass die Institution Kirche flexibler und lebhafter agiert.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/090622SinusStudie-Moderne_Performer_JungeErwachsene.pdf">Moderne Performer &#8211; Junge Erwachsene (pdf)</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="../2009/06/21/lebenswelt-von-jungen-menschen/" target="_blank">Siehe auch Blogeintrag: Lebenswelt von jungen Menschen<br />
</a>&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/2009/06/22/moderne-performer-jugendliche-14-19-jahre/" target="_self">Siehe auch Blogeintrag: Moderne Performer &#8211; Jugendliche: 14 &#8211; 19 Jahre</a></p>
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		<title>Moderne Performer &#8211; Jugendliche: 14- 19 Jahre</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 10:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Reihe von Artikeln ist in den letzten letzten Monaten entstanden in denen ich mich mit der Lebenswelt junger Menschen auseinandergesetzt habe. Nachdem in dem gesterigen Artikel die Lebenswelt der jungen Menschen allgemein beschrieben wurde steht heute die Gruppe der 14 bis 19 jährigen &#8220;Modernen Performer&#8221; aus der Sinus Milieu Studie U27 im Fokus. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/jugendliche.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1120" title="aus der masse heraus stechen - Fritz Schumann" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/jugendliche-150x150.jpg" alt="aus der masse heraus stechen - Fritz Schumann" width="150" height="150" /></a>Eine Reihe von Artikeln ist in den letzten letzten Monaten entstanden in denen ich mich mit der Lebenswelt junger Menschen auseinandergesetzt habe. Nachdem in dem gesterigen Artikel die Lebenswelt der jungen Menschen allgemein beschrieben wurde steht heute die Gruppe der 14 bis 19 jährigen &#8220;Modernen Performer&#8221; aus der Sinus Milieu Studie U27 im Fokus. Die Modernen Perfomer gelten als Leitmilieu und sind von daher für die Gesellschaft von besonderer Wichtigkeit.<span id="more-1117"></span></p>
<p>Die Basisorientierung der 14 bis 19 jährigen jungen Menschen ist, dass sie ein hohes Bestreben nach der persönlichen Selbstverwirklichung und auch einem intensiven Leben haben. Schlüsselwörter, die das Milieu sehr gut beschreiben sind: mobil, kreativ, flexibel und innovativ.</p>
<p>Die Modernen Performer möchten immer den maximalen Erfolg und wenden dafür viele Energien. Dabei gehen sie ein hohes Risiko ein, sind dabei sehr pragmatisch, setzen einen hohen Fokus auf realistische Ergebnisse und beziehen sehr stark Sicherheits- und Statusaspekte mit in die Überlegungen ein.</p>
<p>Der soziale Status dieser Personengruppe ist mittel und hoch. Das bedeutet, dass sie eine gute Erziehung haben und dass in den meisten Fällen zu Hause ein geordnetes Umfeld vorliegt.</p>
<p>Rund 25 Prozent aller Jugendlichen sind in dieser Milieugruppe. Die Modernen Performer unterscheiden sich klar von anderen Milieus. Dabei kann angenommen werden, dass dies auf eine arrogante Art und Weise passiert. Doch muss hier bemerkt werden, dass dies nicht der Realität entspricht. Dies erklärt sich recht einfach durch die Tatsache, dass der Moderne Performer der Meinung ist, dass jeder nach seinem eigenen persönlichen Stil leben muss, so dass hier kein Konflikt entsteht.</p>
<p>Die Freizeit teilen diese jungen Menschen oft mit anderen; bei Partys und dem Besuch von Veranstaltungen, dem Treffen von Freunden und beim Genuss des Lebens. Doch dies geschieht immer mit dem Ziel der kontinuierlichen persönlichen Weiterentwicklung. So haben auf diese Art und Weise alle Aktivitäten ein (verstecktes) Ziel. Das Treffen mit Freunden in der realen Welt (offline) oder aber im Internet (online) hat dabei zum Beispiel die Bedeutung, dass Kontakte hergestellt werden, welche zukünftig noch einmal wichtig werden könnten. Viele Reisen und das Sammeln von Erfahrungen sind alltägliche Aktivitäten und die Bindung an Orte darf immer nur temporär gesehen werden.</p>
<p>Der Bedarf nach Erfolg ist sehr hoch und Grenzen werden nicht akzeptiert. Wenn die Rede von Technologie ist, dann gehören sie oftmals zu den „early adopters“, zum Beispiel in dem Gebiet von Mobiltelefonen, aber auch als Nutzer der neusten Innovationen im Internet.</p>
<p>Oftmals übernehmen die Modernen Performer auch repräsentative Jobs in ihrer Klasse oder Schule. Wenn Projekte anstehen, dann sind sie auch die Personen, die Verantwortung für die organisatorischen Punkte übernehmen. Ihr Verhalten wird durch den Umstand begründet, dass sie sich ausprobieren und sich selbst und gegen andere beweisen wollen um Teil einer „neuen Konstruktion“ zu sein. Im Besitz der Möglichkeit eigene Ideen in Projekte und Prozesse einzubinden gibt ihnen Respekt von anderen und sind Momente des Erfolges.</p>
<p>Die Personen von diesem Milieu verbringen sehr viel Zeit in ihrem sozialen Umfeld und ein ehrenamtliches Engagement scheint von daher nicht möglich zu sein. Die einzige Chance diese Personen zu aktivieren ist einen zeitlich fixierten Rahmen zu schaffen wie in der Projektarbeit. Sich ein oder zwei Jahr zu engagieren ist nicht möglich, da die perfektionistische Erwartungshaltung in Konflikt mit ihrer unsicheren Zukunft steht und sie nicht garantieren können langfristig dabei zu sein und auf der anderen Seite auch niemanden enttäuschen möchten.</p>
<p>Die Rolle der Religion ist eine sehr pragmatische. Auf der einen Seite wird es als gut empfunden, dass es Kirche gibt, aber auf der anderen Seite fehlt eine Verbindung der Kirche zu der modernen Welt, welche Religion wiederum uninteressant erscheinen lässt.</p>
<p>So wird Kirche generell nicht als Bedrohung von den Modernen Performern gesehen, sondern als eine Sache, aus der ein persönlicher Nutzen gezogen werden kann, durch die Menschen, die Gemeinschaft und die Projekte, welche mit der Kirche verbunden sind. In dieser Art und Weise wird die gegebene Struktur akzeptiert, aber auf der anderen Seite auch kritisch beschaut.</p>
<p>Um die Situation mehr zu erklären, muss zwischen der „Institution Kirche“ und der „realen Kirche“ unterschieden werden. Die Institution Kirche besteht aus den Bischöfen, dem Vatikan und dem Papst. Die Meinungen dieser werden toleriert, aber die Jugendlichen realisieren deren „Vorschläge“ nicht in der Praxis. Mit dem Begriff „reale Kirche“ wird die Idee von Kirche beschrieben als Gemeinschaft mit einem Glauben an etwas Übernatürliches: Gott.</p>
<p>Toleranz ist dabei auch ein großes Wort. Es ist von daher zum Beispiel kein Problem den Papst zu mögen – auch wenn dessen Meinung nicht geteilt wird – da er eine starke Führungspersönlichkeit ist.  Solange er nun dem Modernen Performer nicht direkt etwas tut, was dessen Leben beeinflusst, so wird dieser akzeptiert. Aus dieser Sicht ist es für diese Personengruppe auch kein Problem Mitglied der katholischen Kirche zu sein und vielen ist es sogar in einigen Situationen sehr wichtig, denn die kirchlichen Gemeinschaften sind den Gemeinschaften, in denen die Modernen Performer sich bewegen sehr ähnlich.</p>
<p>Darauf aufbauend wünschen sich auch viele eine weiße Hochzeit in ihrem späteren Leben. Und wenn über die Zukunft geredet wird, so ist das Hauptziel eine gute Balance zwischen einem sehr erlebnisreichen Leben und einen festen Platz für sich selber in der Gesellschaft zu finden. Reisen und das Erkunden von anderen Ländern während des Studiums gehört damit zum Alltag – auch natürlich wieder sehr pragmatisch gesehen &#8211; um die eigene Persönlichkeit mehr von anderen zu unterscheiden und näher an den Punkt der Selbstverwirklichung zu gelangen.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/090622SinusStudie-Moderne_Performer_Jugendliche.pdf">Moderne Performer &#8211; Jugendliche: 14- 19 Jahre (pdf)</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/2009/06/21/lebenswelt-von-jungen-menschen/" target="_blank">Siehe auch Blogeintrag: Lebenswelt von jungen Menschen</a><br />
&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/2009/06/23/moderne-performer-%e2%80%93-junge-erwachsene-19-27-jahre/" target="_self">Siehe auch Blogeintrag: Moderne Performer &#8211; Junge Erwachsene</a></p>
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		<title>Lebenswelt von jungen Menschen</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 21:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten habe ich mich sehr stark mit der Lebenswelt junger Menschen auseinandergesetzt. Daraus entstanden ist nachfolgender Artikel. Wer wird heute als Jugend bezeichnet? Dies ist eine trügerische Frage, da Soziologen immer häufiger feststellen, dass die Zeit des Erwachsenwerdens immer länger andauert. Der Einstieg in diese Lebensphase, beginnt in etwa mit zwölf Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1107" title="Laptop Arbeit (JMT07) - Felix Pensky" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/laptop-150x150.jpg" alt="Laptop Arbeit (JMT07) - Felix Pensky" width="150" height="150" />In den letzten Monaten habe ich mich sehr stark mit der Lebenswelt junger Menschen auseinandergesetzt. Daraus entstanden ist nachfolgender Artikel.</p>
<p><span id="more-1103"></span>Wer wird heute als Jugend bezeichnet? Dies ist eine trügerische Frage, da Soziologen immer häufiger feststellen, dass die Zeit des Erwachsenwerdens immer länger andauert. Der Einstieg in diese Lebensphase, beginnt in etwa mit zwölf Jahren dauert an bis zum Alter von 29 Jahren. Das ist eine lange Zeit, doch noch nicht genug. Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Anzahl der Jugendlichen immer mehr schrumpfen wird, was zu der Annahme führt, dass die Interessen der Einzelnen mehr in Konflikt gegeneinander geraten als heute. Neben diesem Konflikt innerhalb der eigenen Altersgruppe ist auch der Bedarf nach Unterscheidung gegenüber den eigenen Eltern und der älteren Generationen sehr problematisch, auf Grund deren „forever young“ Lebensstil. Die Frage ist hier, wenn die Generation der Eltern sich bis jetzt als jung bezeichnet und auch in der Zukunft jung bleiben möchte, wie soll sich dann die Generation von den 12 bis 29 Jährigen bezeichnen und fühlen?</p>
<p>Es ist offensichtlich, dass die Frage der Jugendzeit aktuell nicht beantwortet werden kann. Aber es kann eine Antwort darauf gegeben werden, welche Charakteristiken die jungen Menschen von heute haben. Doch zuerst ist es Zeit ein wenig mehr zu differenzieren, denn es ist nicht möglich immer über „die jungen Menschen“ zu sprechen.</p>
<p>Der erste Schritt sollte sein von nun an über die 14 bis 19 Jährigen als Jugendliche zu sprechen. Des Weiteren gibt es dort aber auch noch die jungen Erwachsenen, welche im Alter zwischen 19 und 27 Jahren sind. Die Hauptmerkmale für diese Lebensphasen sind, dass diese Personen an einem Bildungsprogramm teilnehmen. Die Jugendlichen besuchen die Pflichtschule und die jungen Erwachsenen besuchen Universitäten oder befinden sich in Ausbildungen oder in anderen Bildungsmaßnahmen.</p>
<p>Recht interessant ist, dass die jungen Menschen generell sehr pragmatisch denken und handeln. Sie wissen, welche Voraussetzungen sie haben müssen und welche Optionen sie besitzen. Für die Jugendlichen bedeutet dies, dass sie sehr stark ihre Zukunft bedenken in Sicht auf deren Chancen eine Universität nach dem Schulabschluss zu besuchen oder einen Ausbildungsplatz zu finden. Die jungen Erwachsenen dahingehend schauen sehr stark auf den Einstieg in die Arbeitswelt oder aber auf die Gefahr arbeitslos zu werden. Die größten Argumente, warum die jungen Menschen so pragmatisch sind können einfach dadurch begründet werden, da die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, die unüberschaubare Anzahl von privaten Beziehungen und die Präsenz der globalen Krisen, wie Erderwärmung oder der Bankrott von Ländern, eine große Unsicherheit ausstrahlen. Auch wenn die Perspektiven einen Job zu finden nicht sehr gut sind durch die Situation der Wirtschaft, so schauen die jungen Menschen dennoch sehr positive in ihre Zukunft.</p>
<p>Eine andere mehr generelle Charakterisierung, bevor es mehr ins Detail der zwei Hauptphasen des Erwachsenwerdens geht, ist zum Beispiel das Bestreben nach „Schönheit“. Viele junge Menschen investieren sehr viel ihres Geldes, ihrer Zeit und ihrer Emotionen darin, dass sie als „schön“ in ihrem Umfeld wahrgenommen werden. Fragen darüber wie wichtig Kleidung, Haarstyle oder Schuhe sind haben eine absolute Akzeptanz von über 90% in Umfragen. In enger Verbindung zu dieser Kennzahl hat die Wichtigkeit von Events zugenommen, da sie als Plätze wahrgenommen werden, wo die eigene Person als „schön“ dargestellt werden kann um Prestige zu erlangen. Die Selbstpräsentation ist sehr wichtig und erklärt vielleicht auch den Trend, dass junge Menschen sehr viel Zeit dafür aufbringen, um Profile im Internet zu pflegen, bei denen sie denken, dass diese sie einzigartig machen.</p>
<p>Ein weiterer Trend der letzten Jahre ist der Anstieg des Medienkonsums. Hier muss insbesondere das Internet mit in Betracht gezogen werden. 94,7 Prozent von den 14 bis 29 jährigen Menschen sind aktiv im Internet auf einer regulären Basis. Konkret bedeutet dies, dass neun von zehn Teenagern Web 2.0 Applikationen wie Facebook, YouTube oder Netlog kennen. Dabei ist die Rate von Personen, die sich wirklich mit diesen Communities identifizieren sehr hoch mit 42 Prozentpunkten.</p>
<p>Dies steht im Kontrast dazu, dass moderne Gesellschaften Personen nicht als Individuen wahrnehmen, aber als solche, die eine Rolle annehmen müssen. Wenn jeder nur eine Rolle übernimmt und die individuelle Person unwichtig wird, ist dieses für das System ein großer Gewinn, da dies bedeutet, dass jeder ersetzt werden kann bei Fortbestand der Rolle. Die Betrachtung, ob die Effekte dieser Situation für die Gesellschaft über kurz oder lang gut oder schlecht sind, ist nicht wichtig an dieser Stelle, doch es ist wichtig zu sehen wie schwierig das Leben von jungen Menschen dieser Tage ist, weil sie sich ständig auf der Suche nach der zu ihnen passenden Rolle befinden und diese finden müssen, wenn sie nicht verlieren wollen.</p>
<p>Im nächsten Schritt ist es wichtig einen Blick auf die „Sinus Milieustudie U27” zu werfen, welche die aktuellste Studie ist, die das Lebensumfeld von jungen Menschen darstellt und dabei auch für die kirchennahen Organisationen die notwendigen Trends aufzeigt. In der Studie wird zwischen sieben verschiedenen Milieus unterschieden. Dabei wird auf der einen Ebene die soziale Lage betrachtet, die sich aus dem Bildungsniveau ergibt. Auf einer zweiten Ebene findet eine Unterscheidung auf Basis der Grundeinstellung statt, zwischen traditionellen Werten, Modernisierung und Neuorientierung.</p>
<p>Die Haupterkenntnis der Studie ist, dass in der Zukunft das Milieu der „Modernen Performer“ unsere Gesellschaft leiten wird und Kirche es gerade nicht schafft Personen aus diesem Milieu zu erreichen. Um eine wichtige Rolle in der Zukunft spielen zu können, ist es aber wichtig mit dieser Zielgruppe zu arbeiten und Szenarien dafür aufzustellen. Die Wichtigkeit von diesem Milieu ist sehr hoch, da dies die Gruppe ist, welche oftmals zu den “early adopters” gehören und auch die Personen sind, welche Trends als Meinungsmacher setzen, die von anderen Milieus aufgegriffen werden.</p>
<p>Doch wie kommt es zu Stande, dass die Katholische Kirche es nicht schafft dieses wichtige Milieu zu erreichen? Warum ist hier die Rede davon, dass zwischen der Jugend von heute und der Kirche eine große Lücke klafft oder warum ist hier die Rede von „Krise“? Kurz gesagt darf behauptet werden, dass der Grund bei den Personen liegt, die aktuell für die Kirche arbeiten. Dies schließt auch die Personen mit ein, die in der Jugendarbeit aktiv sind. Auf der einen Seite sind dies die hauptamtlichen Mitarbeiter und auf der anderen Seite aber auch die Ehrenamtlichen. Ein Vorwurf, der auch schon vor einigen Jahren von einem Soziologen gemacht wurde, lautet, dass die Personen, die kirchliche Jugendarbeit machen die Lebenswelt der Jugendlichen total missverstehen.</p>
<p>Eine schlechte Ausgangsvoraussetzung für die Katholische Kirche heute, doch ergibt sich daraus auch eine Chance für Fortschritt und Innovation – diese muss nur ergriffen und genutzt werden.</p>
<p>&gt;&gt;<a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/090621Lebenswelt_von_jungen_Menschen.pdf">Lebenswelt von jungen Menschen (pdf)</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="../2009/06/22/moderne-performer-jugendliche-14-19-jahre/" target="_self">Siehe auch Blogeintrag: Moderne Performer &#8211; Jugendliche: 14 &#8211; 19 Jahre</a><br />
&gt;&gt; <a href="../2009/06/23/moderne-performer-%e2%80%93-junge-erwachsene-19-27-jahre/" target="_self">Siehe auch Blogeintrag: Moderne Performer &#8211; Junge Erwachsene</a></p>
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		<title>150 Arten: Spiel mit ihnen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 23:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind! Spiel mit ihnen. Es kommt sicherlich dabei auf das Alter an, denn mit Jugendlichen braucht man nicht unbedingt mehr spielen. Bei denen sollte es eher heißen &#8220;beschäftige dich mit ihnen&#8221;. Wobei selbst das ist auch nicht korrekt, denn junge Menschen brauchen auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind!</p>
<blockquote><p>Spiel mit ihnen.</p></blockquote>
<p>Es kommt sicherlich dabei auf das Alter an, denn mit Jugendlichen braucht man nicht unbedingt mehr spielen. Bei denen sollte es eher heißen &#8220;beschäftige dich mit ihnen&#8221;. Wobei selbst das ist auch nicht korrekt, denn junge Menschen brauchen auch das ein oder andere Mal einfach nur Ruhe. Das Verhältnis zwischen Ruhe und Beschäftigung muss einfach stimmen.</p>
<p>Um mit Jugendgruppen etwas zu spielen möchte ich noch eine Webseite empfehlen, die eine ziemlich gute und ausführliche Spieledatenbank hat: <a href="http://www.praxis-jugendarbeit.de" target="_blank">www.praxis-jugendarbeit.de</a></p>
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		<title>Warum Twitter?</title>
		<link>http://www.lesting.org/2009/05/28/warum-twitter/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 18:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Macht es einen Sinn, dass man Twitter nutzt? Aus meiner Sicht auf jeden Fall, denn ich vertrete die Sicht eines jungen Erwachsenen, der für die Innovation plädiert, positiv in die Zukunft schaut und ziemlich genau weiß was er will. Dies soll nun kein Werbeeintrag für meine Person sein, sondern den Einstieg in die Lebenswelt von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img class="alignleft size-full wp-image-824" title="twitter" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/03/twitter.png" alt="twitter" width="125" height="29" />Macht es einen Sinn, dass man Twitter nutzt? Aus meiner Sicht auf jeden Fall, denn ich vertrete die Sicht eines jungen Erwachsenen, der für die Innovation plädiert, positiv in die Zukunft schaut und ziemlich genau weiß was er will.<span id="more-1039"></span></p>
<p class="MsoNormal">Dies soll nun kein Werbeeintrag für meine Person sein, sondern den Einstieg in die Lebenswelt von Jugendlichen (soziologisch Personen im Alter von ca. 12-29 Jahre) geben. Da insgesamt nicht einfach von den Jugendlichen gesprochen werden sollte, muss ich mich noch weiter eingrenzen und mache dies dadurch, dass ich im nachfolgenden von jungen Erwachsenen im Alter von 19 bis 27 spreche. Nun mehr auch nicht von allen jungen Erwachsenen, denn spätestens durch die Sinus Milieu Studie U27 wird aufgezeigt, dass es die verschiedensten Milieus gibt, welchen unterschiedliche Lebensweisen und Charakterzüge zugeordnet werden.</p>
<p class="MsoNormal">Wichtig ist bei dem Thema Twitter zu sehen, dass es nicht für jeden einen Sinn macht diesen kostenfreien Dienst aktiv zu nutzen, also demnach dort auch Inhalte zu publizieren. Warum das so ist erklärt sich sehr stark dadurch wenn man die Milieuaufgliederung mit einem normal verlaufenden „product life-cycle“ verknüpft. Kurz gesagt: Es geht vor allem darum, dass Twitter eine Präsentationsplattform ist, welche jeder nutzen kann, aber nur wenige Erfolg haben.</p>
<p class="MsoNormal">Aber wer hat Erfolg, dies sind sicherlich Personen aus den Leitmilieus, also die Personen, welche Trends setzen, zu den „early adopters“ gehören und andere Menschen dadurch beeinflussen.</p>
<p class="MsoNormal">Daraus schließt sich sehr schnell die Annahme, dass es keinen Sinn macht als erfolgreicher aktiver Twitterer zu vielen anderen Personen zu folgen. Es klingt vielleicht arrogant, wenn man behauptet, dass es für diese Gruppe nicht um einen netten Austausch geht, sondern darum gezielt Informationen in die Welt zu setzen. Von der Gegenseite betrachtet; wer keine Trends setzt oder sie setzen möchte, sollte einfach nur „still“ den anderen folgen, was ebenso in Ordnung geht.</p>
<p class="MsoNormal">Ein Mittelding ist aus meiner Erfahrung kaum erfolgreich und sollte demnach auch nicht verfolgt werden. Die Frage, die sich hier dann noch stellt ist auf jeden Fall noch, was hat Erfolg, wenn man selber aktiv twittert.</p>
<p class="MsoNormal">In den letzten Wochen habe ich viel mit den Medien Twitter, Blog und Facebook getestet und dabei habe ich auch einen Fokus darauf gelegt zu schauen, ob sich Synergien herstellen lassen.</p>
<p class="MsoNormal">Dabei bin ich nun zu einem Ergebnis gekommen bei der Auswertung verschiedener Zugriffsstatistiken. Interessant dabei war zu sehen, dass mein Blog am meisten von den verschiedenen Verknüpfungen profitiert hat. Durch Twitterpostings kommen somit einige Besucher mehr auf meinen Blog. Dies geschieht nicht unbedingt direkt, sondern zu einem Großteil indirekt über Facebook, wo ich meinen Tweet mit eingebunden habe.</p>
<p class="MsoNormal">Ein ganz neuer Trend sind im Übrigen die kurzen URL’s, welche anscheinend eine hohe Attraktivität dadurch bekommen, dass man nicht sieht, wohin man genau weitergeleitet wird. Hier entsteht somit ein Abenteuercharakter und damit ein Unterhaltungswert. Um die Synergien am besten zu nutzen erstellt man somit am besten eine kurze URL zu einem Blogeintrag und postet dazu in Twitter eine kurze Meldung, welche über Facebook direkt weiter verbreitet wird.</p>
<p class="MsoNormal">Weniger interessant, aber trotzdem mehr Nutzen als Schaden ist, dass man seinen Twitter Feed auch in seinen Blog einbindet. Hierdurch werden direkt zwar nur wenige Klicks zu seinem Twitteraccount geniert, aber dies ist sicherlich durch einen zusätzlichen Button ausbaufähig.</p>
<p class="MsoNormal">Doch wie immer ist hier festzustellen, dass wir im Internet sind, Trends sich schnell verändern und nicht ewig gelten.</p>
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