Gott ist mit uns
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Heute am 24. Dezember ist Heiligabend, der Beginn der Weihnachtsfeiertage. Viele Menschen machen sich heute wieder einmal auf den Weg in die Kirchen um in Gottesdiensten die Geburt Jesu Christi zu feiern.
Weihnachten ist ein fröhliches Fest, nicht nur für die Unternehmer, die sich über den Umsatz freuen, sondern auch für die vielen Geschenkempfänger oder aber diejenigen, die Weihnachten wieder wie Kaiser und Könige speisen werden.
Dies alles macht Weihnachten aus und dennoch gerät das Wichtigste immer wieder in Vergessenheit. Gott hat uns vor vielen Jahren Jesu Christi, seinen Mensch gewordenen Sohn auf die Erde geschickt, um uns zu zeigen, wie groß seine Liebe ist.
Er kündigt diesen durch einen Propheten an indem er sagt: „Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben.“ Immanuel heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
Die schwierige Frage, die sich uns heute stellt ist, wo ist Gott denn nun heute mit uns? Jesus Christus ist gestorben und wenn man genau hinschaut, dann ist wenig Begreifbares geblieben. Wir haben Kirchengebäude, Priester und Bischöfe, natürlich auch den Papst in der katholischen Kirche, wir haben viele caritative Einrichtungen, aber wo wird Gott an diesen Stellen begreifbar?
Die Antwort ist einfach und liegt oftmals direkt unerkannt vor uns: Gott ist gleich Liebe. So können wir sagen, dass überall da wo Liebe einen Raum hat auch Gott ist oder anders formuliert überall da wo Menschen lieben Gott zugegen ist. Zwischen Eltern und Kindern, zwischen Ehepartnern oder aber in Freundschaften überall finden wir den Ansatz von Liebe. Es ist also gar nicht so schwer zu verstehen, was es mit der Geburt von Jesu Christi auf sich hat.
In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern, ihren Familien und Freunden ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest.
Geht hinaus und lebt in Frieden!
Stefan