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	<title>Stefan Lesting &#187; Gesellschaft</title>
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	<description>Plädoyer für den nächsten Innovationsschritt!</description>
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		<title>Die Herausforderung des Web 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 19:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit wurde ich auf dem Podium gefragt was die großen Herausforderungen des Web 2.0 in Gesellschaft und Kirche sind. Ich möchte euch kurz meine Punkte in vorstellen, doch möchte ich eines noch einmal vorweg stellen: Web 2.0 muss man leben, denn wer es nicht lebt, der versteht es auch nicht. Er versteht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit wurde ich auf dem Podium gefragt was die großen Herausforderungen des Web 2.0 in Gesellschaft und Kirche sind. Ich möchte euch kurz meine Punkte in vorstellen, doch möchte ich eines noch einmal vorweg stellen: Web 2.0 muss man leben, denn wer es nicht lebt, der versteht es auch nicht. Er versteht die Herausforderungen nicht, denen wir uns stellen müssen, egal ob gesellschaftlich oder aus einer kirchlichen Perspektive.</p>
<p>Derjenige der sich dieser neuen/anderen Art der Kommunikation verschließt trägt dabei zu einem Kulturkampf bei; aber auch derjenige der das Web 2.0 lebt muss darauf aufpassen wie er es nutzt und er muss ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass er die Macht einer jeden Aussage richtig einschätzt.</p>
<p><span id="more-1535"></span></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><strong>Herausforderungen des Web 2.0 in der Gesellschaft</strong></span></h3>
<p><strong><a href="http://www.lesting.org/uploads/2011/04/huerdenlauf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1543" title="huerdenlauf" src="http://www.lesting.org/uploads/2011/04/huerdenlauf.jpg" alt="" width="191" height="180" /></a>Digital Gap</strong></p>
<p>Die Kluft zwischen Personen die „online“ Leben beziehungsweise das Internet stark nutzen und den Internet Verweigerern wird immer größer. Dies wird dazu führen, dass ein Kulturkampf über die Hoheit der Information entsteht.  Tageszeitungen verlieren im gesamtgesellschaftlichen Kontext an Wert, dafür gewinnen die Wochenzeitungen.</p>
<p>Das Problem ist klar, Personen die sich vornehmlich über die Tageszeitungen informiert haben müssen ihr Verhalten umstellen. Gerade älteren Personen fällt die Umstellung dabei schwer und aus diesem Grund versuchen sie sich dagegen zu wehren. Ein Kulturkampf?!</p>
<p>Ein nettes Beispiel, dass hier angeführt werden kann ist die Aufruhr von Journalisten und Nachrichtendiensten, die sich bei einer Bundespressekonferenz darüber beschwert haben, dass Regierungssprecher Steffen Seibert nun den Nachrichtendienst Twitter nutzt. Sehr lesenswert dazu ist der Blogeintrag „<a href="http://wiegold.wordpress.com/2011/03/28/wenn-der-regierungssprecher-twittert/" target="_blank">Wenn der Regierungssprecher twittert…</a>“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Croud Sourcing</strong></p>
<p>Ein neues Phänomen im Internet ist, dass große Menschenmassen gemeinsam etwas bewegen. Hier kann der Fall zu <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">Guttenberg</a> als Beispiel angeführt werden oder aber <a href="http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home" target="_blank">VroniPlug</a>. Eine große Anzahl von Internetusern widmet sich einem Thema und führt gemeinschaftlich ein Ergebnis herbei. Positivere Beispiele sind dabei wohl das Suchen nach vermissten Personen über die Sozialen Netzwerke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Spielewelten</strong></p>
<p>Kennen Sie noch die Zeit in der Atari und Nintendo super in waren? Ok, wenn nicht sei kurz erwähnt, dass dies Spielkonsolen waren die heute in ihrer Urversion woh nur noch unter dem Retro-Aspekt interessant sind. Doch was viel spannender ist, dass die Generation, die mit diesen Geräten aufgewachsen ist nun langsam in das Alter kommt, wo die Familie gegründet ist und man sich auch wieder selber mehr Freizeit gönnen kann. Und was liegt da näher als wieder dem Hobby seiner Jugendzeit nachzugehen: dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daddeln">Daddeln</a>. Es spricht vieles dafür und deswegen werden virtuelle Spielewelten auch für ältere Generationen auf ganz natürliche Weise zum festen Bestandteil des Lebens. Unterstützend kommt hier hinzu, dass es für viele Spiele auch mobile Versionen gibt, so dass die freie Zeit in Bus und Bahn, in der Mittagspause oder auch in jeder anderen freien Minute rein technisch gesehen fürs spielen genutzt werden kann.</p>
<p><strong>Privatsphäre</strong></p>
<p>Google und Facebook sind die bekanntesten Datenkraken der Welt, aber seien sie sich sicher es gibt noch mehr. Die Frage die uns beschäftigt ist somit eigentlich nicht wie können wir die Datenkraken einschränken, sondern wie gehen wir selber mit unserer Privatsphäre um. Unterscheiden wir noch zwischen beruflichem und privatem Leben oder schaffen wir es umzudenken und unser Leben in ein öffentliches- und nicht-öffentliches Leben zu unterteilen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Herausforderungen des Web 2.0 in der Kirche</h3>
<p><strong>Struktur der Kirche</strong></p>
<p>Das Internet bietet vielerorts die Möglichkeit der Partizipation und Initiativen entstehen mit einem Mausklick auf Grund von einer gemeinsamen Interessenslage und aus der Situation heraus. Die Kirche dahingegen hat eine lange Tradition, so wie eine daraus entstandene Struktur. Gerade im Bereich Wissensweitergabe entstehen ganz neue Möglichkeiten, aber auch die entsprechenden Herausforderungen, denen die Institution Kirche begegnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dezentralisierung</strong></p>
<p>Kirche ist vor Ort Zuhause, doch sichtbar ist oftmals nur das zentrale Auftreten. Gerade im deutschsprachigem Raum gibt es ein Priester-zentriertes-Weltbild, dass die Möglichkeit von Kirche generell nimmt, aber auch nicht dem Internet entspricht. Natürlich gibt es im Internet große Plattformen auf denen viele Menschen zusammenkommen, doch trotz großer Übereinstimmungen im Surfverhalten hat jeder User seine eigenen Präferenzen beim Surfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Lebensfragen</strong></p>
<p>In einer Zeit, wo jeder Ort virtuell mit einem Mausklick erreichbar ist sehnen sich die Menschen nach einiger Zeit der vollständigen Ausschöpfung der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten nach Orten an denen sie Beheimatung finden. Diese Orte sind wichtig zur Klärung von Lebensfragen, die ein YouTube-Video, ein schön geschriebener Blog-Artikel oder eine Twitter-Nachricht nicht beantworten kann. Die Frage die sich hier stellt ist das gesunde Verhältnis von realer und virtueller Begegnung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kultur der Vergebung und Verzeihung</strong></p>
<p>Im Internet hinterlässt der User viele Spuren. Beleidigungen und Lügen gehen schnell von den Lippen oder besser gesagt sind schnell geschrieben, weiterverbreitet und für immer festgehalten. In der Kirche gibt es zwar die Möglichkeit sich von seinen „Sünden“ in der Beichte zu befreien, doch faktisch wird dieses Angebot nur von sehr wenigen Menschen angenommen. Doch bei der Masse der öffentlichen Kommunikation braucht es ein größeres Verständnis für diese neue Art der transparenten Kommunikation und es braucht Punkte in denen der Mensch eine Situation, eine Aussage in Frieden abschließt. In anderen Worten braucht es eine Kultur der Vergebung und Verzeihung die möglichst gesamtgesellschaftlich akzeptiert wird.</p>
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		<title>Plädoyer für eine Kultur der Vergebung und Verzeihung</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Radiergummi für das Internet]]></category>
		<category><![CDATA[schlechte Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung der Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Zwei Welten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Radiergummi für das Internet – ein Spiel mit der Angst der Menschen Ein Gedanke von Stefan Lesting Das Internet vergisst nie, doch daran soll sich einiges ändern, wenn man  den Aussagen einiger Politiker in Berlin Glauben schenkt, die vor einigen Wochen kurz in den Medien kursierten. Für die einen ist die Forderung sicherlich ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Radiergummi für das Internet – ein Spiel mit der Angst der Menschen</h2>
<p><em>Ein Gedanke von Stefan Lesting</em></p>
<p>Das Internet vergisst nie, doch daran soll sich einiges ändern, wenn man  den Aussagen einiger Politiker in Berlin Glauben schenkt, die vor einigen Wochen kurz in den Medien kursierten. Für die einen ist die Forderung sicherlich ein Traum, denn endlich – so scheint es – kann das Internet gesäubert werden. Alles was schlecht ist wird ausradiert, gelöscht und verschwindet irgendwann endgültig. Und wenn man ein wenig weiter träumt, dann spricht man in der Zukunft ja vielleicht sogar darüber alles Unsittliche ganz aus der Netzwelt verschwinden zu lassen.<span id="more-1506"></span></p>
<p>Ein Traum von „Zensur“ den gewiss nicht jeder träumt. Es geht vordergründig um Bilder, aber später dann auch ganz schnell um Kommentare oder Videos, die nach einem gewissen Zeitraum einem Löschverfahren unterzogen werden sollen mit Hilfe von kostenpflichtiger Technik.  Was nach einer spannenden Geschäftsidee klingt, ist ein Angriff auf die Grundprinzipien auf denen das Internet aufbaut. Uneingeschränkter Zugang zu allen Informationen, die jemals existiert haben, ist eines dieser Kernmerkmale, die das Internet in den westlichen Ländern geprägt hat und sehr stark zum Erfolg dieses recht neuen Kommunikationsmediums beigetragen hat. So erfolgreich, dass dieses Medium täglich von mehreren Millionen Menschen genutzt wird, viele Industrien von diesem Medium abhängig sind und sogar ganz neue Krankheitsbilder entstehen.</p>
<p>Und da sind wir wieder bei den Bedenken, die das Internet mit sich bringt; den schlechten Seiten der Menschen, die im Internet sichtbar werden und dem (Alp-)Traum vom Radiergummi all dies „Schlechte“ zu beseitigen. Der Traum vom Radiergummi scheint gerade bei den Bundesministern Aigner und Maizière sehr groß zu sein, da sie eine neue Debatte in diesem Themenkomplex anschieben. Technisch ist die Idee sicherlich umsetzbar und große Nationen wie China machen es ja auch schon vor, dass man verschiedene nationale Filter einsetzen kann, um die Internetnutzer im eigenen Land zu „schützen“.</p>
<p>Doch auch wenn sich die Debatte um technische Filter und wirtschaftliche Interessen dreht, so wird eines oft vergessen: Es sind Menschen, die das Internet gestalten und nutzen.</p>
<p>Menschen, die ihre Ideen verwirklichen, die sich und ihre Projekte präsentieren, die kommunizieren wollen und die, die auf der Suche Sinn und konkreten Antworten auf Lebensfragen sind. Einfach gesagt nutzen Menschen das Medium Internet mit allen ihren positiven und negativen persönlichen Eigenschaften. In diesem Sinn ist das Internet überhaupt keine separate von der Wirklichkeit losgelöste Welt, sondern es ist mittlerweile  ein nahezu perfektes Abbild und ein Teil unserer heute real existierenden Gesellschaft.</p>
<p>Doch was unterscheidet aktuell diese zwei ineinander gehenden Welten noch voneinander? Es sind nur wenige Punkte, doch ein Punkt, der den Menschen am meisten Angst bereitet ist der, dass im Internet nahezu jede Bewegung dokumentiert wird. Eine Tatsache, die im ersten Schritt unheimlich erscheint, doch gerade uns christlich geprägten Menschen keine Angst oder Vorbehalte geben sollte. Es sollte uns eher immer wieder daran erinnern respekt- und verantwortungsvoll in Gesellschaft mit unseren Mitmenschen zu leben. Gerade dies verlangt von uns in eine „neue“  Kultur des Verzeihen und der Vergebung einzutreten und aufzuleben, trotz aller menschlichen Fehler und Unzulänglichkeiten.  Dabei lässt diese Kultur uns Menschen nicht nur ruhiger schlafen, sondern ebenfalls zu mündigen Persönlichkeiten werden, die mit und ohne Internet, politischen Debatten und wirtschaftlichen Interessen leben können. – Ein schöner Gedanke, der mehr ist als nur ein Traum!<br />
<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/79af250a3faa4814b59980a2751b5c44" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Sheepworld – Eine illusionäre Schafswelt?!</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 19:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich möchte mich kurz fassen, aber es ist sehr traurig was einige Firmen sich leisten, um Marken-Branding zu betreiben. Konkret geht es darum einen Firmennamen – in diesem Fall Sheepworld – mit positiven Werten zu versehen und damit zu werben. Das Ziel ist dabei eine größere Reputation der Marke aufzubauen, was dann meist im Gesamtbild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte mich kurz fassen, aber es ist sehr traurig was einige Firmen sich leisten, um Marken-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Branding" target="_blank">Branding</a> zu betreiben. Konkret geht es darum einen Firmennamen – in diesem Fall Sheepworld – mit positiven Werten zu versehen und damit zu werben. Das Ziel ist dabei eine größere Reputation der Marke aufzubauen, was dann meist im Gesamtbild eine Steigerung der Verkaufszahlen bedeutet.<span id="more-1494"></span></p>
<p>Maßnahmen um eine Firma mit positiven Werten zu versehen gibt es viele und eine der bekanntesten Aktionen ist es bedürftigen Menschen zu helfen. Besonders beliebt sind dabei kleine Kinder aus ärmeren Ländern. Doch auch der Zeitpunkt der Geschenkaktion ist wichtig und da bietet sich natürlich die Weihnachtszeit als Zeit der Liebe, des Weihnachtsgeschäftes und der Geschenke an.</p>
<p>Bis zu diesem Punkt ist aus meiner Sicht alles in Ordnung, trotz einiger genereller Zweifel an dem Elan und den Methoden einiger Firmen. Wichtig  ist auch zu sagen, dass jede Art von Engagement für und mit anderen Menschen in unserer Gesellschaft zu begrüßen ist und dabei spielt es keine Rolle, ob Geld oder Zeit und Einsatz gespendet wird oder aber ob es anonym oder in der Öffentlichkeit geschieht beziehungsweise ob eine Privatperson sich einsetzt oder eine Firma.</p>
<p>Wichtig zu erkennen ist, dass es einige Spielregeln gibt, die bei dem Spiel um die Marke beachtet werden müssen in dem Fall, dass man etwas Gutes tut und dieses auch öffentlich kommunizieren möchte.</p>
<p>1.       Es muss kommuniziert werden aus welchem Grund man sich engagiert. Wie sehr man ins Details geht oder auch nur vordergründig Punkte benennt, dass ist dabei jedem selber überlassen. Doch man muss sich bewusst sein, dass die Frage nach dem „Warum“ aufkommt.</p>
<p>2.       Das Engagement muss im Verhältnis zu seiner Marke stehen, sowohl inhaltlich aber auch von der Leistung. Eine Marke die Reichtum und Erfolg ausstrahlt muss auch entsprechend große Geschenke tätigen oder klar kommunizieren warum man es nur bei einem kleinen Engagement belässt.</p>
<p>3.       Egal ob punktuelle oder regelmäßige Unterstützung von Projekten, beide Arten erfordern eine stringente Auswahl der Projekte, die an eine Organisation die Projekte vermittelt gebunden sein kann, aber auch an verschiedene thematische Kriterien.</p>
<p>Im Fall Sheepworld sind sicherlich nicht alle hier aufgestellten Spielregeln gebrochen worden, doch der Fall zeigt, dass die Missachtung nur einer Regel kontraproduktiv sein kann und den Ruf eher schädigt.</p>
<p>Es geht um den neusten Blogeintrag in der die „Weihnachtsaktion“ von Sheepworld dokumentiert wird. „<a href="http://sheepworld.de/blog/2010/12/28/allgemein/sheepworld-paeckchen-helfen-den-aermsten/" target="_blank">sheepworld-Päckchen helfen den Ärmsten</a>“ wird getitelt und es wird beschrieben welch <span style="text-decoration: underline;">kleine</span> Hoffnungsschimmer diese Päckchen in einer Welt von Armut und Not sind. Das Wort „klein“ beschreibt es ziemlich gut, denn die Aktion ist klein und wahrscheinlich hat es länger gedauert den Blogeintrag samt Foto online zu stellen als die insgesamt man lese und staune  &gt;&gt; <strong>2</strong> &lt;&lt; (ausgeschrieben „zwei“) Pakete zu packen.</p>
<p>Jedes Engagement ist sicherlich gut und vielleicht sind genau diese zwei Pakete Hoffnungsschimmer in dieser trostlosen Welt. Doch wie Br. Paulus auf seiner Webseite in einem <a href="http://www.bruderpaulus.de/startseite/kommentare/wohltaetig-sein.html" target="_blank">Beitrag</a> sehr deutlich macht sind diese zwei Pakete einfach nur lächerlich bei einer Firma die sich damit rühmt in der Vergangenheit 23 Millionen Euro Umsatz (23.000.000€) zu machen (Jahr 2007).</p>
<p>Es ist unverhältnismäßig, aber zum Glück haben einige Leser des Blogeintrages dies auch direkt erkannt und äußern nun öffentlich ihren Unmut unter dem Eintrag. Sehr passend dazu der Eintrag von Bernhard der schreibt: „Jeder blamiert sich halt, so gut er kann <img src='http://www.lesting.org/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> „. Ja eine Blamage ist es definitiv, aber was kann man anderes von einer Firma erwarten, deren Ziel es ist den Menschen eine „Schafswelt“ schmackhaft zu machen beziehungsweise sogar versucht diese „Schafswelt“ zu verkaufen?</p>
<p>Naja, vielleicht muss man es einfach realistisch betrachten, denn eine Firma die regelmäßig <a href="http://sheepworld.de/blog/2010/07/15/allgemein/der-roller-ist-weg/">Motorroller</a> verlost hat vielleicht einfach am Ende des Jahres kurz vor Weihnachten kein Geld mehr im Marketingbudget für mehr als zwei Pakete. Oder wir betrachten das Ganze noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive, denn wer als Firma im November noch kostenlos <a href="http://sheepworld.de/blog/2010/11/30/allgemein/sheepworld-verschenkt-kondomaeh/" target="_blank">Kondome</a> verteilt, der wird im Dezember sicherlich nicht plötzlich Lust auf Kinder haben…</p>
<p>Markenführung ist kein leichtes und das es viele Stolperfallen gibt wird an dem Beispiel Sheepworld schnell klar. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und welche weiteren Reaktionen es gibt.</p>
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		<title>Demokratie-Kongress 2010</title>
		<link>http://www.lesting.org/2010/11/18/demokratie-kongress-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 19:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgen bin ich in Karlsruhe bei dem Demokratie-Kongress 2010 (Auf dem Weg zum Online-Bürger), der Konrad-Adenauer Stiftung in dem Workshop „Facebook e.V.“ – Der Aufbruch in neue (Mitglieder-) Welten. Es geht um bürgerliches Engagement, die Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und die Präsentation von Vereinen, gesellschaftlichen Gruppen und der Kirche im Web 2.0. Eine Leitfrage ist, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen bin ich in Karlsruhe bei dem Demokratie-Kongress 2010 (Auf dem Weg zum Online-Bürger), der Konrad-Adenauer Stiftung in dem Workshop <em>„Facebook e.V.“ – Der Aufbruch in neue (Mitglieder-) Welten. </em>Es geht um bürgerliches Engagement, die Mitgestaltung der Zivilgesellschaft und die Präsentation von Vereinen, gesellschaftlichen Gruppen und der Kirche im Web 2.0.<span id="more-1468"></span></p>
<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2010/11/fb.jpg"><img class="size-medium wp-image-1474 alignleft" title="fb" src="http://www.lesting.org/uploads/2010/11/fb-300x300.jpg" alt="" width="180" height="180" /></a>Eine Leitfrage ist, wie das Web  2.0 die Demokratie beleben kann: Ist es richtig, dass  gesellschaftliche Gruppen, Vereine und Kirchen neue Interessenten durch  die Social Media finden? Wird der Kontakt mit den eigenen Mitgliedern  enger und schneller? Wird Kirche attraktiver, wenn ein Bischof bloggt?</p>
<p>Insbesondere die letzte Frage find ich spannend. Was ich darauf sagen werde erzähl ich heute noch nicht. So viel nur vorab: Es wird vielleicht das ein oder andere erstaunte Gesicht geben&#8230;</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.kas.de/stuttgart/de/events/43381/" target="_blank">Mehr Informationen zum Demokratie-Kongress 2010</a>.</p>
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		<title>Bürgerkrieg 3.0</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 14:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[20 Jahre nach dem Mauerfall stecken wir im Bürgerkrieg 3.0. Anders formuliert könnte dieser Krieg auch unter dem Namen „Stuttgart 21“ oder kurz „#S21“ in die Geschichte eingehen. Die Waffen der Krieger bestehen schon längst aus keinen tödlichen Geschossen, sondern es sind Hightech-Wunderwaffen, die fast jeder Mensch mittlerweile mit sich herum trägt. Die Rede ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>20 Jahre nach dem Mauerfall stecken wir im Bürgerkrieg 3.0. Anders formuliert könnte dieser Krieg auch unter dem Namen „Stuttgart 21“ oder kurz „#S21“ in die Geschichte eingehen. Die Waffen der Krieger bestehen schon längst aus keinen tödlichen Geschossen<span id="more-1428"></span>, sondern es sind Hightech-Wunderwaffen, die fast jeder Mensch mittlerweile mit sich herum trägt. Die Rede ist von Handys mit Internetzugang. Jeder Streit, jede Eskalation zwischen Demonstranten und der Staatsgewalt, um das Stuttgarter Bahnhofsprojekt zur Verlegung des Hauptbahnhofs unter die Erde, wird festgehalten in Text, Bild und Ton. Videos finden sich auf YouTube wieder, Bilder stehen in Facebook, 140 Zeichen lange Horrornachrichten werden über Twitter gepostet und einen Live-Stream gab es auch.</p>
<p>Willkommen in einer neuen Dimension des Krieges. Eingreifen kann jeder, egal von welchem Ort und egal zu welcher Zeit. So kommt es, dass Schüler sich früh morgens gegenseitig mobilisieren und gemeinsam mit Rentnern demonstrieren gehen. Am Nachmittag werden diese Gruppen dann „zusammengeschlagen“ – laut Fernsehen und Internet – und in der Nacht fällt dann doch der erste Baum, den es von Seiten der Demonstranten zu beschützen galt.</p>
<p>Auf der anderen Seite &#8211; so scheint es &#8211; ist der Staat macht- aber nicht wehrlos; so kommen Wasserwerfer, Pfefferspray und Spezialeinheiten auf dem realen Schlachtfeld zum Einsatz, doch das virtuelle Schlachtfeld wird vom „Volk“ oder besser gesagt einigen <a href="http://m4gic.posterous.com/s21-demo-eskaliert-so-benutzt-man-twitter-zur" target="_blank">Populisten</a> beherrscht.</p>
<p>Immer mehr Tweets werden um die Welt geschickt, immer mehr Fotos landen im Netz, Blogeinträge sortieren die Gemengelage und am Ende hat jeder ein Bild von dem was da schlimmes in unserer Gesellschaft passiert!??</p>
<p>Falsch, denn es ist unübersichtlich, es gibt keine neutrale Stimme, die den Wust an Informationen analysieren und darstellen kann. Meinungen, Hetze, kurze Impressionen prallen aufeinander, dazwischen einige scheinbar sachliche Infos, gepaart mit Wut, Frustration, Angst und der Frage: Wer kämpft hier eigentlich gegen wen? – <a href="http://fxneumann.de/2010/10/01/ohnmacht-wut-und-repraesentative-demokratie/" target="_blank">Ohnmacht</a>??</p>
<p>Undurchsichtig ist das Ganze schon. Die einen kämpfen um Bäume und um die Natur, die anderen um ihr Stadtbild, wieder andere um ihre Vision und ums Prinzip, noch wieder andere um ihr Recht und am Ende geht es dann doch nur um unsere Demokratie, was wohl so viel heißen könnte wie: Es geht um die Frage wer wie viel Geld in der Zukunft bekommt.</p>
<p>Wie der Kampf ausgeht ist noch ungewiss, doch ist in meinen Augen klar, dass uns viel Veränderung in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren erwartet. Das demokratische System, wie wir es aktuell kennen wird so nicht bestehen bleiben können (es gibt ein zu großes Ungleichgewicht zwischen System und der Gesellschaft). Schon fast in Vergessenheit geraten, aber eine erste Andeutung passierte bei den Studentenprotesten „Uni brennt“. Darüber hinaus jüngst die Debatten um den Eingriff von Firmen in die Frage unserer Privatsphäre (Google StreetView), die Regulierung der Finanzmärkte oder das globale Problem wie der Klimawandel spitzen die Lage zu und fordern eine teilweise Neuausrichtung der bestehenden Strukturen, Innovationen und Visionen.</p>
<p>Der Mensch lernt vernetzt zu denken und zu leben, dass Internet hilft dabei geographische und zeitliche Lücken zu schließen, virtuelle und reale Identitäten verschwimmen. Einfach: <span style="text-decoration: line-through;">Bürgerkrieg</span> Weltkrieg 3.0 – es geht darum sich den besten Platz in einer „neuen“ Welt zu sichern.</p>
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		<title>FRISCHFISCHen &amp; mehr</title>
		<link>http://www.lesting.org/2010/04/13/frischfischen-mehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 22:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor schon etwas längerer Zeit habe ich hier ein größeres strategisches Projekte angekündigt, um Inhalte besser zu trennen. Insbesondere das Projekt, welches sich FRISCHFISCHen nennt, ist nun seit einiger Zeit online als größter Teil dieser Umstrukturierungsmaßname. Bei FRISCHFISCHen handelt es sich um ein Blogmagazin, welches sich mit den Themen Glauben, Religion und Engagement in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor schon etwas längerer Zeit habe ich hier ein größeres  strategisches Projekte angekündigt, um Inhalte besser zu trennen.  Insbesondere das Projekt, welches sich FRISCHFISCHen nennt, ist nun seit einiger  Zeit online als größter Teil dieser Umstrukturierungsmaßname.<span id="more-1340"></span></p>
<p>Bei  FRISCHFISCHen handelt es sich um ein Blogmagazin, welches sich mit den  Themen Glauben, Religion und Engagement in der Gesellschaft und im Web  2.0 beschäftigt. Das besondere Merkmal dieser Plattform ist, dass immer  wieder Experten zu Wort kommen und aus der Praxis berichten.<img title="Weiterlesen..." src="http://frischfischen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>Dies  bedeutet im nächsten Schritt ebenfalls, dass die Beiträge rund um das  Thema „Kirche &amp; Web 2.0“ vornehmlich bei FRISCHFISCHen  veröffentlicht werden. Damit nehme ich natürlich in Kauf, dass es hier  nun eventuell ein wenig ruhiger wird. Doch ergeben sich aus dieser  Konstellation sicher auch neue Möglichkeiten.</p>
<p>Darüber hinaus sind  meine Aktivitäten im Web 2.0 gerade auch sehr breit gestreut. An vielen  Stellen trete ich nicht direkt als „Stefan Lesting“ auf, sondern  „verstecke“ mich teilweise hinter einigen Marken, Produkten oder Ideen.   Diesen Schritt muss ich dabei zumeist gehen, weil es technisch gar  nicht anders möglich ist. Aus diesem Umstand heraus ist es aber derzeit  eine Überlegung von mir zumindest bei Projekten, die eine gewisse Größe  erreicht haben, hier zu benennen, damit keine Missverständnisse  entstehen.</p>
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		<title>Die Perfektionierer</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade bin ich bei Spiegel-Online über einen Artikel gestoßen mit dem Titel „Karriere, Karriere, Knick – Studenten im Optimierungswahn“. Ich finde diesen Artikel genial, da er ziemlich gut einige ausgewählte Milieus der jungen Menschen beschreibt und einige besondere Eigenschaften dieser Generation, also auch meiner aufzeigt. Es ist schwer zu glauben, dass man selber „alles“ dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1300" title="bums" src="http://www.lesting.org/uploads/2010/02/bums-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Gerade bin ich bei Spiegel-Online über einen Artikel gestoßen mit dem Titel „<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,675629,00.html" target="_blank">Karriere, Karriere, Knick – Studenten im Optimierungswahn</a>“. Ich finde diesen Artikel genial, da er ziemlich gut einige ausgewählte Milieus der jungen Menschen beschreibt und einige besondere Eigenschaften dieser Generation, also auch meiner aufzeigt.<span id="more-1299"></span></p>
<p>Es ist schwer zu glauben, dass man selber „alles“ dafür macht, um im System zu funktionieren, doch es ist ohne Zweifel wahr. Wir streben danach Karriere zu machen und dabei halten wir uns alle Optionen offen. Aus diesem Grund kommt es nicht selten vor, dass vor allem junge Menschen konkreten Ziele benennen können oder sollte man doch besser sagen möchten? Ich glaub, dass es eine Mischung von beiden Aspekten ist.</p>
<p>Zum einen birgt die Zukunft sehr viele unbekannte Komponenten, so dass man sich nicht festlegen möchte und auf der anderen Seite ist es oft wohl nur eine strategische Maßnahme. Ich stelle mir einfach mal vor, was passieren würde, wenn ich ganz klar formulieren würde, was meine Ziele sind. Es käme vom Gefühl her einem Offenbarungseid, also einer Niederlage sehr nahe, denn sobald ich meine Ziele offen  kommuniziere werde ich angreifbar. Die gefühlte Gefahr liegt darin, dass Personen, die mir nicht gut gesonnen sind, mit diesem besonderen Wissen, Steine in den Weg legen und mich so daran hindern meine Ziele zu erreichen.</p>
<p>Dies wäre einfach eine persönliche und selbstverschuldete Niederlage, welcher ich pragmatisch gesehen unproblematisch als junger Mensch aus dem Weg gehen kann, indem ich zu dem Thema schweige oder nach dem „Trick“ in der Frage suche. Ein Punkt, den ich so extrem, wie er in dem Artikel dargestellt wird, nicht hinstellen würde, ist die Sache mit dem selbstständig denken.</p>
<p>Klar gibt es Anna-Lenas, die sicherlich nicht selber denken können, doch gibt es ebenso Anna-Lenas, die sehr wohl dazu fähig sind. Es ist am Ende sicher einfach nur eine Frage der persönlichen Stärke, wie sicher der Mensch auftritt und wahrgenommen wird. Dies hat aber in meinen Augen wenig damit zu tun, ob junge Menschen selbstständig denken können. Dass sie es können weiß ich und so bin ich auch überzeugt, dass sie die Frage „Wer bin ich?“ sehr wohl ganz selbständig und mit einem gesunden Selbstbewusstsein beantworten können.</p>
<p>Ein Hinweis noch zum Abschluss: Die Frage nach dem „Sein“ ist nicht eine Frage, welche nur die jungen Erwachsenen dieser Generation sich stellen müssen, sondern vor uns schon viele andere Generationen für sich im jugendlichen Alter beantworten mussten.</p>
<p>Insgesamt ein sehr guter Artikel, doch bleibt am Ende eine kritische Frage ungeklärt, wenn wir doch allesamt Menschen sind: In wie weit werden junge Personen durch die Gesellschaft geprägt oder warum fühlen sich manche Personen erhaben zu behaupten, dass die Jungen das „Wichtigste“ vergessen?</p>
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		<title>Sinnstiftermag &#8211; Die Nächste</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 13:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Vergangenheit habe ich schon einmal über das Sinnstiftermag, einem Onlinemagazin, geschrieben. Vor wenigen Tagen ist nun die Ausgabe &#8220;brennen/dösen &#8211; Was zeichnet starke Glaubenszeugen aus?&#8221; erschienen. Das Thema ist im Übrigen ein guter Hinweis auf mein bald startendes Projekt (falls ich einmal Zeit habe es einzurichten). Doch nun erst einmal zu der neusten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/10/sinnstiftermag07.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1210" title="sinnstiftermag07" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/10/sinnstiftermag07.jpg" alt="sinnstiftermag07" width="150" height="150" /></a>In der Vergangenheit habe ich schon einmal über das Sinnstiftermag, einem Onlinemagazin, geschrieben. Vor wenigen Tagen ist nun die Ausgabe &#8220;brennen/dösen &#8211; Was zeichnet starke Glaubenszeugen aus?&#8221; erschienen. Das Thema ist im Übrigen ein guter Hinweis auf mein bald startendes Projekt (falls ich einmal Zeit habe es einzurichten). Doch nun erst einmal zu der neusten Ausgabe, denn dort ist mir was aufgefallen.<span id="more-1209"></span></p>
<p>In einem Teil des Magazins gibt es immer Interviews und dieses Mal wurde Florian  Sobetzko &#8211; ein katholischer Jugendseelsorger in Aachen &#8211; interviewt. Dabei stellte sich auch die Frage, was sein Arbeitgeber &#8211; die Kirche &#8211; von ihm erwarten würde. Eine durchaus sehr interessante Frage, aber die Antwort ist noch viel &#8220;genialer&#8221;. Lest selbst:</p>
<blockquote><p><strong>Was will die Kirche, die Sie ja bezahlt, ganz konkret von Ihnen? Was sollen Sie  leisten?</strong></p>
<p>Ich vermute ungefähr so: mein Auftrag ist es, die liebende Gegenwart Gottes im Leben und Alltag der Menschen erfahrbar werden zu lassen, bevorzugt ohne große Kollateralschäden.</p></blockquote>
<p>Die Frage finde ich schon einmal super und ich denke, dass diese viel öfters den kirchlichen Mitarbeitern gestellt werden müsste, um zu überprüfen, ob diese überhaupt wissen, was sie machen sollen. Dies setzt natürlich voraus, dass die Kirche als Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter auch schon einmal definiert hat, was diese überhaupt machen sollen.</p>
<p>Und nun zur Antwort, die ganz klar offenbart, dass zumindest bei diesem Fall in Aachen nicht wirklich kommuniziert wird, wer welche Leistung erbringen soll. Denn wer nur &#8220;vermuten&#8221; kann, der weiß es nicht genau. Darüber hinaus kommt dann auch noch ein Geschwafel, dass zur Kirche passen könnte. &#8220;Liebe, Gott, Menschen&#8221;, da fehlt eigentlich nur noch das Stichwort &#8220;Gesellschaft&#8221;. Ich mache dem Interviewten keinen Vorwurf, denn das eigentliche Problem liegt sehr wahrscheinlich darin, dass sein Chef ihm nie genau gesagt hat, was er machen soll. Oder aber der Zeitpunkt ist lange her und es wurde auch nichts schriftlich festgehalten und Evaluation ist auch noch ein Fremdbegriff.</p>
<p>Abschließend prägt dann auch noch der Abschnitt mit den &#8220;Kollateralschäden&#8221;. Ähm, da frag ich mich: Geht&#8217;s eigentlich noch oder wie schlimm sieht eigentlich die Realität in Aachen aus? Ist die Lage so hoffnungslos mit den Menschen vor Ort, dass ein Jugendseelsorger nur noch versucht Kollateralschäden zu vermeiden? Falls dies so ist, kenn ich einen Trick: Einfach nichts tun und schweigen.</p>
<p>Ok, schlechter Trick, denn wenn wir alle nur noch schweigen und nichts mehr machen, dann können wir auch nichts mehr bewegen. Bevor es nun zu diesem Stillstand kommt, würde ich einfach noch einmal darüber nachdenken, wo die Alternativen liegen und ob ein Wagnis nicht auch eine Chance  ist und ob die Kollateralschäden nicht eigentlich nur ein Vorwand sind, um einen zu lazifairen Arbeitsstil zu rechtfertigen.</p>
<p>Neben diesen Ausflug über diesen Teil des Interviews kann ich euch nun aber das ganze Sinnstiftermag ans Herzen legen und wünsche viel Spaß beim Lesen.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.sinnstiftermag.de/ausgabe_07/uebersicht.htm" target="_blank">Sinnstiftermag 07</a></p>
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		<title>150 Arten: Verstecke etwas, damit sie es entdecken können</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 15:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind! Verstecke etwas, damit sie es entdecken können. Das Gute ist, dass man heutzutage nicht einmal mehr etwas verstecken muss Dank Geocaching. Einfach nen Navi schnappen, ein paar Geocaches raus suchen und mit den Jugendlichen auf Entdeckungsreise gehen und mit den Jugendlichen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind!</p>
<blockquote><p>Verstecke etwas, damit sie es entdecken können.</p></blockquote>
<p>Das Gute ist, dass man heutzutage nicht einmal mehr etwas verstecken muss Dank Geocaching. Einfach nen Navi schnappen, ein paar Geocaches raus suchen und mit den Jugendlichen auf Entdeckungsreise gehen und mit den Jugendlichen den Schatz heben. Einziges Risiko bei der Geschichte ist, dass man den Cache nicht findet. Wie Geocachen ablaufen kann, ist in einem meiner letzten Blogeinträge erklärt.</p>
<p>&lt;&lt; <a href="http://www.lesting.org/2009/07/19/geocachen-mit-jugendgruppe/" target="_self">Geocachen mit der Jugendgruppe</a></p>
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		<title>Moderne Performer – Junge Erwachsene: 19 &#8211; 27 Jahre</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 14:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Jugenkultur hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. In mehreren Artikeln habe ich einmal Lebenswelt der jungen Menschen und insbesondere der der &#8220;Modernen Performer&#8221; beschrieben. Gerade die &#8220;Modernen Performer&#8221; gelten in der Sinus Milieu Studie U27 als das gesellschaftliche Leitmilie. Aus diesem Grund ist gerade diese Gruppe von großem Interesse. Wenn über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/JungeErwachsene.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1129" title="Abkunft - Martin Funck" src="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/JungeErwachsene-150x150.jpg" alt="Abkunft - Martin Funck" width="150" height="150" /></a>Die Jugenkultur hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. In mehreren Artikeln habe ich einmal Lebenswelt der jungen Menschen und insbesondere der der &#8220;Modernen Performer&#8221; beschrieben. Gerade die &#8220;Modernen Performer&#8221; gelten in der Sinus Milieu Studie U27 als das gesellschaftliche Leitmilie. Aus diesem Grund ist gerade diese Gruppe von großem Interesse.<span id="more-1126"></span></p>
<p>Wenn über die ältere Generation der Modernen Performer gesprochen wird, kann festgestellt werden, dass diese mit 23% (von der Gesamtzahl der jungen Erwachsenen) ein wenig kleiner ist als die Gruppe der 14 bis 19 Jährigen.</p>
<p>Die Hauptcharakteristik ist ziemlich ähnlich, aber die Betonung ist ein wenig anders gelegt, da durch das neue Umfeld nach dem Abschluss der Schule ein neuer Freiraum gewonnen wird.</p>
<p>Die Modernen Performer sind an dieser Stelle ähnliche, wie auch in dem anderen Szenario. Die Menschen in dieser Gruppe haben einen hohen Bildungsgrad und die Neuorientierung ist auch von großer Bedeutung.  Bei Betrachtung der Lebenspyramide von Maslow kann diese Gruppe auf den letzten Stufen eingeordnet werden, wo die Menschen nach der Selbstverwirklichung suchen und aktiv daran arbeiten.</p>
<p>Eine typische Herangehensweise von diesen jungen Erwachsenen ist immer auf der Suche nach attraktiven Möglichkeiten zu sein, in der die eigene Leidenschaft und auch die eigenen Talente gebraucht werden. Das bedeutet, dass sie nach einem intensiven und nach außen hin sehr gut wahrgenommenen Leben schauen. Auch sehr typisch ist an dieser Stelle zwischen dem Start ins Berufsleben oder dem Start an der Universität immer wieder Ausschau zu halten nach Idealen und Vorbilder um die eigene Motivation zu steigern.</p>
<p>Dies bedeutet oftmals, dass die Leistungsfähigkeit und das Wettbewerbslevel ansteigen, doch dabei wird die Leistung von anderen gleichfalls akzeptiert und somit ist das Klima zwischen Kollegen nicht betroffen. Insgesamt sind die fachlichen und sozialen Fähigkeiten sehr stark ausgeprägt von dieser Gruppe.</p>
<p>Sie haben eine realistische Sicht der Dinge, welche verbunden ist mit Disziplin, Fleiß, Selbstbeherrschung, Flexibilität, Offenheit und Zielstrebigkeit. Daneben, aber nicht im Gegensatz stehen das Konsumverhalten, Abenteuerlust, materialistischer Wohlstand, Emanzipation und Autonomie.</p>
<p>Einer der Effekte ist, dass sie Autoritäten solange akzeptieren, wie sie denken, dass die ihnen übergeordnete Person professionell und auf einer hohen quantitativen und qualitativen Ebene arbeitet. Des Weiteren müssen diese kooperativ arbeiten und die jungen Modernen Performer nicht daran hindern ihre persönlichen Ziele zu erreichen.</p>
<p>Wenn man mit Personen aus diesem Milieu in Kontakt kommt, wird man ziemlich schnell feststellen, dass sie sehr kommunikativ sind, gute rhetorische Kenntnisse haben und sehr offen sind für Vorschläge und neue Ideen. Im Weiteren haben sie auch die Fähigkeit anderen Personen ihre komplette Aufmerksamkeit zu schenken in Gesprächen und in Diskussionen, was für sie ein großer Vorteil ist, um die gewonnenen Erkenntnisse bei Prozessen der Entscheidungsfindung einzusetzen. Doch bei allen Handlungen ist es auch sehr wichtig, dass sie ihrer Umwelt zeigen können, wie „schön“ sie sind.</p>
<p>Die Modernen Performer sind nicht nur gute Zuhörer, denn sie realisieren auch sehr viele Dinge. Dabei ist es an dieser Stelle sehr normal, dass schnelle Entscheidungen getroffen werden, auch wenn die Risiken für einen tiefen Fall sehr hoch sind. Dies bekümmert sie wenig, da sie aus einer „trial and error“ Lebenseinstellung heraus agieren.</p>
<p>Wenn neben dem Beruf und den verschiedenen freizeitlichen Projekten Zeit vorhanden ist,  finden die Jungen Erwachsenen es gut Extremsportarten nachzugehen, weil diese den gewissen Kick geben und eine Möglichkeit darstellen,  sich von anderen zu unterscheiden, die „nur“ normalen langweiligen Sport auf einer regulären Basis nachgehen.</p>
<p>Des Weiteren spielt Technologie eine große Rolle im privaten als auch im beruflichen Leben, da es dieses vereinfacht und auch die Personen mobiler werden lässt. Mobil zu sein bedeutet, dass Kurzurlaube in andere Städte zum normalen Leben dazu gehören, aber auch dass die Verbindung zu Schulfreunden sehr schnell verloren geht, wenn nicht die gleichen Interessen fortbestehen. Im Allgemeinen entstehen Freundschaften sehr schnell und gehen auch sehr schnell wieder auseinander, da der Moderne Performer immer unterwegs ist.</p>
<p>Beim Thema sozialem Engagement kann festgestellt werden, dass einige Kriterien erfüllt werden müssen, bevor es zu einem Ehrenamt kommt. Als erstes muss alles ein bestimmtes Ziel haben und im zweiten Schritt muss auch der Raum, in dem operiert wird modern gestaltet sein. Dies ist gültig für die Arbeitsweise, aber auch für das richtige Design des Raumes, in dem die Mitarbeit stattfindet. Als dritten Punkt muss Technologie mit eingebunden werden &#8211; immer unter dem Aspekt der Herausforderung. Praktisch bedeutet dies alles, dass die Modernen Performer eine Rolle brauchen, wo sie (an)leiten, aber auch etwas lernen können.</p>
<p>Religion und Kirche spielt keine große Rolle für die Modernen Performer im Alter der jungen Erwachsenen. Die Betrachtung von Kirche ist relativ kritisch und von daher ist eine gewisse Distanz gegeben. Dennoch wird Kirche und Religion gerne als Raum gesehen, welcher die spirituellen Ressourcen wieder auffüllt. Personen, die eine Funktion in der katholischen Kirche haben, ausgenommen dem Papst, werden als nicht authentisch wahrgenommen &#8211; gerade wenn diese darüber sprechen, dass Kirche nahe am Menschen ist.</p>
<p>Für die Zukunft wünschen sie sich eine Kirche, in der die Menschen die diese repräsentieren weniger Würdenträger sind, als vielmehr authentische Persönlichkeiten mit individuellen Fähigkeiten. Weitere Anforderungen sind, dass die Institution Kirche flexibler und lebhafter agiert.</p>
<p>&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/uploads/2009/06/090622SinusStudie-Moderne_Performer_JungeErwachsene.pdf">Moderne Performer &#8211; Junge Erwachsene (pdf)</a></p>
<p>&gt;&gt; <a href="../2009/06/21/lebenswelt-von-jungen-menschen/" target="_blank">Siehe auch Blogeintrag: Lebenswelt von jungen Menschen<br />
</a>&gt;&gt; <a href="http://www.lesting.org/2009/06/22/moderne-performer-jugendliche-14-19-jahre/" target="_self">Siehe auch Blogeintrag: Moderne Performer &#8211; Jugendliche: 14 &#8211; 19 Jahre</a></p>
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