Privat, dienstlich oder öffentlich? 1
Ich stoße immer wieder an meine Grenzen zwischen diesen Dingen zu unterscheiden, denn das eine geht in das andere über und vermischt ist alles drei schon länger. Doch welche Auswirkungen hat es wirklich, wenn ein großer Teil des Lebens öffentlich ist, wenn zwischen privaten und dienstlichen Kontakten eine enge Verknüpfung besteht?
Vorab gesagt, es ist nicht so spannend wie Veröffentlichungen von Wikileaks, aber es ergeben sich manchmal durchaus lustige Geschichten.
Zurück zur eigentlichen Frage. Was passiert, wenn der Twitter-Account mit Facebook, SchuelerVZ und anderen Web 2.0-Portalen verknüpft ist und man nun einen Tweet neben der Beantwortung der dienstlichen Emails abschickt?
Einen Tweet wie zum Beispiel um 10.55 Uhr gesendet: „Kann mal einer den Nachbarshund abstellen? Ich bin doch schon seit 6 Uhr wach, hat das Tier das immer noch nicht gemerkt?“.
Zum einen hat man schon längst wieder vergessen, dass der Twitter-Account mit sämtlichen anderen Web 2.0-Portalen verknüpft ist. Darüber hinaus macht man sich kurzfristig ernsthaft Gedanken darüber, wie man am schnellsten den in regelmäßigen Abständen bellenden Hund ignoriert, um konzentriert weiterzuarbeiten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es sich noch kurz zu überlegen wer auf solch einen Tweet wohl aus seinem Freundes- bzw. Arbeitskreis antwortet. Doch da gibt es eine Sache an die man recht wahrscheinlich nicht erwartet – eine Antwort auf die gestellte Frage:
„falls du unseren hund meinst, da haben wir leider den ausschalterknopf noch nicht gefunden… sorry“
Geantwortet hat eine Nachbarin, doch ob es ihr Hund war; das behalte ich öffentlich gesagt dann doch einmal ganz privat für mich
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[...] einiger Zeit habe ich in meinem Blog schon einmal das Thema der Grenzen zwischen Realität und Virtualität aufgegriffen. Heute möchte ich speziell einmal auf das Phänomen des Korrektivs eingehen, dass [...]