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Drei Wochen bin ich nun schon wieder zu Hause und es ist so einiges los gewesen. Einige positive Erfahrungen, aber doch auch so manche negative. Insgesamt hab ich auf jeden Fall das Gefühl, dass es langsam eigentlich wieder Zeit wäre aufzubrechen in die Weite.
Doch wohin soll es mich ziehen? Eine Frage mit der ich mich in den letzten Wochen häufiger beschäftigt habe und leider noch nicht beantworten kann.
Ein Wunsch wäre es jedenfalls wieder in eine größere Stadt zu ziehen und dort länger als ein halbes Jahr zu verweilen. Die kurzen Gastspiele, die ich in der letzten Zeit in Schweden, aber auch in Österreich hatte, waren zwar gut, aber es geht doch einiges an Zeit verloren in der man sich eingewöhnt. Dabei ist es sehr schwierig gute Beziehungen aufzubauen, weil man immer in dem Zwiespalt steht, entweder Tourist zu sein und darauf aus ist das Land kennenzulernen oder aber ein halbwegs normales geordnetes Leben zu führen.
Eine Idee wäre gerade an einen der Orte zurück zu gehen an dem ich in den letzten Jahren gelebt habe, wie zum Beispiel Köln, Australien, Österreich oder Schweden. Doch die Chancen, dass dieses klappt stehen gerade nicht gut, was nicht das Problem wäre, wenn es interessante Alternativen gäbe. Die ein oder andere gibt es dabei schon, doch hier scheint mir nicht ganz klar, ob es eine Chance ist oder doch nur eine Alternative.
Gegenwärtig herrscht ein wenig Ratlosigkeit bei mir und das kommt selten vor, wobei die Frage hier wieder wäre, ob ich nur sage, dass ich ratlos bin oder ob es auch wirklich stimmt. Lassen wir es einfach als die Unbekannte Variable stehen, die gerade nicht beantwortet werden soll. Ich sollte mich nun erst einmal darum kümmern, dass das Feedback für meine Bachelorarbeit von meinen Lehrern verarbeitet wird, damit die Endversion bald fertig ist.
Kurz zu dem Feedback noch: Das Feedback zu meiner Arbeit ist insgesamt recht gut ausgefallen und das Gespräch hat mich an einigen Stellen auf jeden Fall schon einmal darauf vorbereitet, wie ich meine Arbeit bei der Präsentation verteidigen kann. Sehr positiv war dabei, dass mein Lehrer grundsätzlich verstanden hat um was es geht – eine Sorge weniger. Leider wird es sich nun noch ein wenig hinziehen bis ich präsentieren kann, doch anders war dieses in Holland nicht zu erwarten.
Schlachtplan für jetzt lautet deswegen nun wie folgt: Fertigstellen der Arbeit und danach dann Jobsuche.
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