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  • am 05.06.2009
  • um 23:21 Uhr
  • von Stefan

Bistum Limburg twittert 0

Jun5

twitter_bistum_limburgSeit einiger Zeit twitter man auch aus dem Bistum Limburg. Eine Idee, welche ich nur unterstützen kann, doch bin ich gestern erst dazu gekommen mir einmal den Tweet zu abonnieren und ich habe  die Hände über meinem Kopf zusammengeschlagen als ich gesehen habe was dabei rum kommt.Es werden anscheinend ohne Plan, Ziel und vor allem ohne eine Zielgruppe irgendwelche Informationen gepostet die in irgendeinem Zusammenhang mit Kirche bzw. dem Bistum stehen. Was ich damit sagen möchte ist, dass die Macher sich wohl wenig bewusst sind, wen sie mit Twitter erreichen oder aber erreichen wollen.

Ok, sicherlich ist es normal, dass man bei Twitter als normaler User mal dieses und mal jenes aufgreift. Einfach gesagt das was einem über dem Weg läuft, aber gerade als Organisation sollte man dieses aus meiner Sicht nicht machen, denn ich möchte als User eigentlich nur das an Information erhalten, was mich interessiert und nicht überflutet werden mit für mich unwichtigen Nachrichten.

Ein gutes Beispiel für die Nutzung von Web 2.0 Medien ist im Übrigen Spiegel Online  mit sehr verschiedenen Kanälen in Twitter und auch über die Facebookseite wird nicht alles gepostet – oftmals nur das, was einen eher jungen Erwachsenen interessieren könnte.

Was also beim Bistum Limburg meiner Ansicht nach fehlt ist die klare Linie und die Frage: Was interessiert meine Zielgruppe? Diese Frage empfehle ich auch jeder anderen Organisation, welche der Meinung ist im Web 2.0 aktiv zu sein.

Fakt ist, dass die alleinige Präsenz keine Nachhaltigkeit schafft und die Existenz des Produktes beziehungsweise des „Communication Vehicles” dadurch nicht gerechtfertigt wird. Es muss ein erkennbarer Mehrwert für die Organisation entstehen und falls dieser nicht durch einen Tweet oder eine Facebookseite erreicht wird bedeutet dies ganz einfach, dass es überflüssig ist.

>> Tweet des Bistum Limburg
>> Homepage Bistum Limburg

<< Spiegel online
<< Haupttweet von Spiegel online

>> Blogeintrag über „Twitter”
>> Blogeintrag „Warum Twitter?”

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