Spirinight 0
Am letzten Freitag stand in der Jugendkirche Wien die erste Spirinight statt. Dabei hat es sich um ein Event für Firmlinge gehandelt, der vergleichbar mit einem Kongress gestaltet war. Ich war bei der Veranstaltung mit dabei als einer von vielen Workshopleitern.
Das Event war so aufgebaut, dass es zwei Workshopphasen für die Firmlinge gab und diese aus insgesamt 15 Workshops sich je zwei aussuchen durften. Dabei wurde unterschieden zwischen spirituellen und kreativen Workshops und das System war so aufgebaut, dass jeder Firmling je einen kreativen und einen spirituellen Workshop besucht hat. Die Workshops haben alle in der Jugendkirche stattgefunden, welche mit Tüchern, Netzen und Plakaten in verschiedene Räume unterteilt war. Im Grunde eine tolle Idee, aber der absolute Horror für einen kommunikativen spirituellen Workshop, so wie es meiner war.
Schon nach 10 Minuten war meine Motivation trotz cooler Firmlinge in meiner ersten Workshopgruppe auf dem Tiefpunkt angelangt. Ich mag es einfach überhaupt nicht gegen eine permanente Geräuschkulisse anzuschreien und Leute 5x wiederholen zu lassen, was sie gerade gesagt haben, damit es halbwegs jeder akustisch auch mitbekommen hat.
Irgendwie hab ich dann die erste Workshopphase überstanden und in der zweiten, wo ich eine recht schlechte Gruppe hatte kam es mir ziemlich gelegen, dass die Leitfigur der Gruppe für sich schon am Anfang entschieden hatte auf Boykott zu gehen. Dies hatte zur Folge, dass die ganze Gruppe so eine Art Redeverbot von ihr bekommen hat und so waren nur vier Mädels aus einer anderen Pfarrei bereit bei den Einheiten mit zu machen. Da ich die zweite Phase auch noch einmal sehr umstrukturiert habe war es dann doch recht ok in der Nachbetrachtung, wobei eine wichtige Lehre aus der Geschichte ist, dass ich bei meinen Anforderungen für den Workshop neben Zettel und Stift für jeden Teilnehmer auch generell einen ruhigen Raum fordern muss.
Beruhigend war dann wenigstens, dass ich am Ende nicht der Einzige war, den die Geräuschkulisse gestört hat und gerade auch die Workshopleiter aus den anderen spirituellen Workshops ähnliche Hürden zu überwinden hatten.
Nach einem Nighprayer, bei dem dann auch noch von Seiten der Technik ziemlich alles schief ging, was dort noch schief gehen konnte, ging es dann langsam für mich nach Hause. Zum Glück bin ich die letzte Haltestelle dann doch nicht mehr mit der U-Bahn gefahren, sondern hab mich für einen kleinen Spaziergang entschieden um den Abend noch einmal abschließend zu betrachten.
Wie schon erwähnt ist der Abend in der Nachbetrachtung ok gewesen, gerade wenn man den Erfahrungswert mit einberechnet
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