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  • am 10.04.2009
  • um 18:25 Uhr
  • von Stefan

U-Bahn 0

Apr10

090405stadttourwien_002Eine Geschichte, welche mir vor kurzem bei der U-Bahn hier in Wien passiert ist muss ich euch noch kurz schildern, weil sie richtig erschreckend war. Vor einer Woche in etwa war ich auf dem Weg in die Jugendkirche und am schnellsten komme ich dort mit den öffentlichen Verkehrsmiteln hin.

So bin ich dann direkt auch zur naheliegenden U-Bahn Station Thaliastraße an der U6, für die die sich auskennen, gelaufen. Dort ist mir natürlich auch eine U-Bahn direkt vor der Nase weg gefahren, was zwar nicht so toll war, aber für mich kein Probelm darstellte. Die nächste U-Bahn sollte dann in 5 bis 6 Minuten eintreffen und so fing ich an im Schaukasten die Pläne nocheinmal zu studieren und zu schauen, was dort sonst noch so alles an Informationen hin, was nicht so ganz viel war. So wendete ich mich recht schnell wieder dem Bahnsteig zu und beobachtete die Menschen auf meiner Seite, doch plötzlich sah ich im Augenwinkel, dass eine Person plötzlich vom gegenüberliegenden Bahnsteig auf die Gleise stürzte. Da in der Mitte der beiden Gleise Leitungen und Zäune standen wusste ich im ersten Augenblick nicht, ob ich das wirklich gerade passiert ist, doch ich musste schon im nächsten Augenblick einsehen, dass es kein Traum war und nun etwas passieren musste, damit die nächste U-Bahn ihn nicht überfahren würde. Selber auf die Gleise und den Menschen hoch helfen ging nicht, weil ich zum einen nicht rüber gekommen wäre und zum anderen jeder weiß, dass man dies nicht machen sollte. Also was tun? Notrufsäule, dass wäre doch etwas, doch wo war nur die nächste. Ich blickte auf meinem Bahnsteig hin und her und wurde einfach nicht fündig. Zum Glück regte die Person sich auf der anderen Seite mittlerweile wieder und versuchte nun langsam hoch zu kommen. Ich schaute noch einmal, weil jeden Augenblick musste die nächste Bahn auf der anderen Seite kommen und da kam sie auch schon. Die Person hat echt viel Glück gehabt, denn der U-Bahn Fahrer fuhr langsam und war hellwach, so dass er das Hindernis sah. Im weiteren hat es die Person dann doch noch von selbst geschafft hoch zu kommen und alles ist gut gegangen, doch zumindest mir ist ein Schreck geblieben. Als die Situation vorbei war schaute ich mich noch einmal nach einer Notrufsäule um, denn irgendwie kam mir es komisch vor, dass ich sie nicht gesehen habe. Tatsächlich, da war sie und ich stand im Endeffekt genau vor ihr, da sie in den Schaukasten eingearbeitet war, den ich vorher mir angeschaut hatte. Direkt neben Warnanzeigen im läuchtenden rot, dass man nicht Rauchen darf und auch anderen Schildern war sie. Auch wenn der Notruf die U-Bahn nicht mehr hätte stoppen können, so ärgert es mich, dass der Kasten, welcher sicherlich strategisch günstig positioniert , aber faktisch unsichtbar durch das Ganze drum herum ist.

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