Diözesaner Weltjugendtag Wien 2009 0
Am 28. März fand in Wien der diözesane Weltjugendtag unter dem Thema Hoffnung. Ich war vor allem dieses Mal als Ministrant mit dabei, was nun für mich bedeutete, dass es nun der zweite Gottesdienst im Stephansdom für mich war, wo ich gedient habe.
Auch wenn ich vor allem nur mitlaufen musste, war es Klasse, denn im Chorgestühl hat man sehr viel mehr Zeit die Messe mit zu feiern, da es viel ruhiger ist. Abgesehen davon ist einem ein Sitzplatz sicher, was gerade bei solch großen Feiern immer wieder gut ist.
Der diözesane WJT in Wien besteht im Übrigen daraus, dass es ein Vorprogramm an verschiedenen Stellen gibt, wie zum Beispiel bei den Bewegungen oder Gemeinschaften. Danach geht es dann gemeinsam in den Dom wo zusammen ein Gottesdienst gefeiert wird und es danach weiter mit einer Prozession in das naheliegende Erzbischöfliche Paleis. Zu der Prozession muss ich sagen, dass ich sie nicht so gut fand, da zum Beispiel Messdiener, so wie Priester und auch der Kardinal sich ziemlich früh abgespalten haben um sich umzuziehen. Ich finde es eigentlich recht gut, wenn man sich auch ganz klar öffentlich zu erkennen gibt, wenn man in solchen Gruppen unterwegs ist.
Lustig an dieser Stelle war dann doch, dass ich mich direkt den Jugendseelsorgern und dem Kardinal angeschlossen habe, da sie zur Prozession wollten. Als wir aus dem Seitenausgang raus kamen und dort die Prozession erwarteten staunten wir nicht schlecht, dass dort keine war. Nach ein wenig Verwirrung merkten wir dann, dass sie am Hauptausgang stehen geblieben sind, wo wir sie verlassen hatten. Wenig später dann kamen sie dann und wir sind mit ihnen in der Lichterprozession zum gemütlichen Teil gezogen.
Bei dem habe ich dann Una, eine Langzeitfreiwillige vom WJT 2005 aus Lettland, wieder getroffen. Ich wusste zwar, dass sie da war, aber eine Garantie fürs Treffen war natürlich nicht gegeben in der großen Masse.
Die Zeit ist dann so schnell vergangen, die Musik war gut, das Wetter ebenfalls mit sehr hohen Temperaturen und die Stimmung hat auch super gepasst. Am Ende des Abends gab es dann noch einen Final Prayer bei dem Una und ich noch zwei recht nette Leute kennengelernt haben, da wir uns in Kleingruppen mit den umliegenden Personen zusammen tun sollten. Wie sich schnell heraus gestellt hat waren wir eine ziemlich internationale Truppe vertreten durch Österreich, Lettland, Ungarn und ich aus Deutschland.
Der Final Prayer war dann gegen 21.30 Uhr vorbei und es ging langsam ans aufräumen. Wie sich an einer Stelle heraus stellte, war der Kardinal, welcher den ganzen Abend mit dabei war, recht glücklich darüber, dass er sich nicht darin versuchen musste das vorhandene Brot zu vermehren, welches irgendwann schon recht früh ausgegangen ist.
Den richtigen Abschluss der Veranstaltung gab es dann in einer naheliegenden Eisdiele, wo sich doch noch einige der KJ’ler zusammengetroffen haben. Ein super Tag!
>> Fotos vom Diözesanen WJT 2009 Wien
<< Papstbotschaft zum WJT 2009
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