artikel details

  • am 27.02.2009
  • um 15:29 Uhr
  • von Stefan

Ein spannender Tag 0

Feb27

Der gestrige Tag war sehr spannend und mit sehr vielen unerwarteten Ereignissen bestückt. Zuerst gestern Morgen ein Treffen der Hauptamtlichen aus dem nördlichen Vikariat und nach einem leckeren Fastenessen ;) , einer netten Kaffeerunde dann auch noch die Aufnahmefeier der erwachsenen Taufbewerber im Dom.
Zuerst also einmal das Treffen der Hauptamtlichen. Es gab einige Erkenntnisse, die mich zwar nicht sonderlich überraschten, aber die ich an dieser Stelle nicht erwartet hätte. Was recht interessant war ist, dass in diesem Treffen, wo nur die Hauptamtlichen aus dem Nordvikariat anwesend waren sehr intensiv und konstruktiv an Themen gearbeitet wurde, die auch für die ganze Diözese Sinn ergeben würden. Aber so wie das hier in Wien funktioniert werden die Ansätze über einen mittelfristigen Zeitrahmen spätestens übernommen werden. Gerade was das übernehmen von gut funktionierenden Dingen betrifft auf übergeordnete Ebene so scheint mir die Organisation der Katholischen Jugend Wien sehr gut zu funktionieren, was natürlich nicht bedeutet, dass es nicht auch noch Verbesserungsbedarf an gewissen Stellen gibt.
Im Weiteren Verlauf des Tages gab es dann im Nachbarort ein kleines Fastenessen und zwar Pommes mit einem Schnitzel. Ich muss sagen echt lecker, aber zwei Dinge sind hier komisch und zwar gibt es nicht unbedingt zu dem Schnitzel auch eine Soße und beim bestellen von Mayonnaise zur Pommes gab es zumindest von den Leuten, mit denen ich unterwegs war, doch schon ein paar dumme Kommentare weil sie es überhaupt nicht gewohnt sind. Im Endeffekt hab ich aber bekommen was ich wollte und es hat geschmeckt.
Nach einer kreativen Kaffeerunde, dazu vielleicht ein anderes Mal mehr, ging es dann für mich mit Markus dem Vikariatsjugendseelsorger zu dem Abendlob, wo erwachsene Taufbewerber sich dem Bischof vorgestellt haben. Als wir den Stephansdom betraten frage Markus mich, ob ich mit zu den Geistlichen wollte und ich nahm das Angebot an, da man solch eine Chance nicht so schnell wieder bekommt. So zog ich mir eine Ministrantenausrüstung an und gesellte mich in die Hauptsakristei unter die Katecheten, Taufbewerber und Priestern. Nach nur kurzer Zeit wurde ich dann angesprochen vom Zeremoniar, wie sich kurze Zeit später heraus stellte, was ich für eine Rolle hätte. Nachdem klar war, dass ich Gast bin, aber auch ministrieren kann wurde ich dann auch gleich direkt einmal eingespannt und da am Ende nur noch ich neben mir die Oberministrantin da war, bekam ich die Aufgabe mich um den Bischofsstab zu kümmern. Ich muss sagen, dass ich in meiner kirchlichen Laufbahn schon viel gemacht habe, aber die Aufgabe war für mich neu. So bekam ich ein Velum und fand mich wenig später im Altarraum wieder, wo ich nun immer wieder auf Anweisung von dem Bischof den Stab entgegen nahm um ihm diesen kurze Zeit später wieder zu geben. Bei dem Velum handelt es sich im Übrigen um ein super tolles Stofftuch, welches man wie ein Schal über die Schulter legt und in eine Art Tasche greift. Super unpraktisch, aber wenn die Zeremonie so will^^. Am Ende hat alles geklappt, alle Leute waren zufrieden, auch wenn ich keinen Plan hatte, wann und wo etwas stattfand und somit auf den Zeremoniar und die Oberministrantin angewiesen war. Was bleibt ist nun die Erfahrung und das Angebot öfters zu dienen sei es im Dom oder aber im Schloss Ernstbrunn.

Weitersagen:
  • Twitter
  • Facebook
  • Print
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • PDF
  • RSS

subscribe to comments RSS

There are no comments for this post

Please, feel free to post your own comment

* these are required fields