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  • am 07.02.2009
  • um 14:14 Uhr
  • von Stefan

Kirche in schweren Zeiten?! 0

Feb7

Derzeit häufen sich die kirchenpolitischen Diskussionen in den Medien bezüglich des umstrittenen Bischofs Williamson und auch über den neu ernannten Weihbischof in Linz, doch was oft in den Hintergrund rückt ist, dass Kirche nicht nur aus Bischöfen besteht oder anders gesagt, dass Kirche nicht nur eine Institution ist. Denn was oft vergessen wird in den öffentlichen Diskussionen ist, dass ein großer Teil der Kirche das „normale“ Volk ist, welches z.B. regelmäßig betet und darüber hinaus sich oft einfach aus ihrem Glauben heraus für andere einsetzt.

Aber was heißt das für uns als Laien in diesen unruhigen Zeiten? Springen wir auf den Propagandakurs der Medien auf und „verschwenden“ unsere Zeit in Diskussionen, die nichts verändern werden oder aber machen wir einfach normal weiter und leben unseren Glauben im Raum unserer Gemeinschaft – unserer Kirche – weiter?

Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass die Leute aus der Piusbruderschaft und deren Unterstützer auf dem falschen Weg sind und heiße es nicht gut mit welcher Ignoranz sie der Realität und neuen Ansätzen um den Glauben zu Leben begegnen.
Gerade aus diesem Grund denk ich, dass es für den „normalen“ Gläubigen gerade besser ist seine Zeit und Energie nicht in diese Diskussion zu investieren, denn er kann, auch mit guten Argumenten, nichts wirklich dadurch verändern.
Von daher wer Veränderung braucht und sucht, der ist sicherlich besser damit beraten seinen Glauben weiter zu leben, offen für neues und ganz wichtig – als Vorbild in und mit der Gemeinschaft zu sein!

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