Spanien ist Europameister 0
Am letzten Sonntag standen sich die Fußballnationalmannschaften Deutschlands und Spaniens in Wien gegenüber bei der Europameisterschaft. Dabei unterlag Deutschland 0:1 den Spaniern. Dass die Schneise zwischen Erfolg und Niederlage nur sehr gering ist zeigte sich nicht nur auf dem Spielfeld.
Das Spiel vom Sonntag ist schnell abgehakt, die Spanier schießen in einem recht langweiligen Spiel irgendwann das Tor, welches Millionen von Zuschauern Zuhause, bei Freunden, in der Kneipe oder beim Public Viewing verfolgen mussten. Auch ich war wieder einmal beim Public Viewing in Rheine und was ich dort zum wiederholten Male nun miterleben musste zweiteilt mich.
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Weitere Bilder hier in der EM-Galerie!
Auf der einen Seite ist es etwas besonderes, wenn so viele Menschen zusammen kommen um ihre Nationalmannschaft zu unterstützen. Es ist schön, wenn man mitten in einer großen Gruppe steht und man gemeinsam verliert oder gewinnt.
Doch an manchen Stellen hört das Gemeinsame auf. Bei dem Singen der Nationalhymne fielen auch am letzten Sonntag wieder einzelne Gruppen aus der Reihe als diese die erste Strophe anstimmten. Auch bei der Kleidung gab es nicht nur vereinzelnd wieder Personen, die „White Power“ Klamotten trugen. Was erkennbar weniger geworden war im Gegensatz zu dem Halbfinalspiel der Deutschen waren die rassistischen Bemerkungen gegen Ausländer von jung und auch alt. Genau an dieser Stelle fragt man sich, wo der Spaß aufhört und Deutschland (noch) ein ernsthaftes Problem hat.
Am Ende ist zu sagen, dass es schöne Erlebnisse waren, fast alle Spiele zu verfolgen, doch ein bitterer Beigeschmack bleibt, wenn ich ans Public Viewing denke.
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