artikel details

  • am 25.06.2008
  • um 01:24 Uhr
  • von Stefan

Was vom Katholikentag 2008 geblieben ist! 0

Jun25

Vor kurzem war ich noch einmal in Osnabrück an der Stätte des 97. Deutschen Katholikentages. Von Rheine mit der Bahn kommend stieg ich spontan am Bahnhof Hasetor auf und machte meinen Weg durch die Stadt und stand plötzlich vor dem Dom. Mein Blick fiel als erstes auf die dort vorhandenen Baugerüste und was musste ich feststellen: Das Plakat für den Katholikentag war weg!

Einer meiner ersten Gedanken an dieser Stelle war, dass wenn die Fassade vom Dom erneuert werden muss, der Katholikentag echt viel Schaden angerichtet haben muss. Doch ich bin beruhigt, denn auf dem Weg durch die Einkaufsstraße in Richtung Neumarkt gab es keine weiteren Baustellen und die Baustelle am Dom hat auch nichts mit dem KT zu tun. Beim Gang durch die Straßen, das Ziel war die Geschäftsstelle des KT’s, fühlte ich mich unwohl. Zu viele Erinnerungen kamen hoch an die Durchführungsphase, wo etliche Tausend Besucher an genau den Stellen unterwegs waren, wo ich lief, aber jetzt? Es war fast niemand unterwegs und das bei schönem angenehmen Wetter; Osnabrück hatte ich noch nicht in so einem ruhigem Zustand erlebt. Nach einiger Zeit mit ein paar Zwischenstopps erreichte ich schließlich auch die Geschäftsstelle und auf einmal war es wieder ein positives Gefühl. Der Katholikentag 2008 war noch präsent, jedenfalls viele der Hauptakteure, die über Monate den KT in der GST geplant hatten. Das schöne ist, dass etliche auch wieder in München dabei sein werden…

Was gibt es noch, dass vom KT08 geblieben ist. Achja mein Hallenleiterausweis, orange mit Foto, welches mit Tesafilm ein zweites Mal befestigt wurde. Auffällig vielleicht noch neben dem Foto ist natürlich auch die Ausweisnummer „000001“. Die vielen Nullen täuschen vielleicht ein wenig, was die Anzahl der Ausweise angeht, da in etwa 100 von den HL Ausweisen unterwegs waren, aber auch die Ziffer eins. Dies hatte im Übrigen einen sehr praktischen Grund und zwar war ich als Hallenleiter mitunter auf Grund der Ortsnähe schon einige Zeit im Vorfeld des KT’s in der GST. Und um auch im benachbarten Marienhospital kostenlos essen zu können, bekam ich meinen Ausweis als Erster. Um meinen Schreibtisch auch ein Stück leerer zu bekommen werde ich den Ausweis auch gleich noch mal ins „Archiv“ packen ;-)

Eine Sache, die auch noch bleibt, dass ist die Dankeskarte, die in der letzten Woche im Briefkasten lag. Wohl eher durch Zufall sind auf dieser Karte auch drei bekannte Köpfe drauf. Ich schreibe einmal bewusst Köpfe, da man die Helfer nur von hinten sieht. Dabei handelt es sich um drei älter Herren aus meinem Wohnort, die ich auch zufällig bei einem Einsatz auf dem Schlossgarten als Helfer zugeteilt bekommen hatte. Viel wichtiger ist aber das Zeichen der Karte an sich und zwar das Dankeschön. Danke ein Wort, welches oft unbewusst, aber selten bewusst gebraucht wird. In diesem Fall ist es sicherlich bewusst gewählt und aus diesem Grund umso schöner, da die geleistete Arbeit Wert geschätzt wird und das ist wichtig vor allem im Bereich, wo mit Ehrenamtlichen gearbeitet wird.

Katholikentag 2008 - Dankeschönkarte

Neben dem Dankeschön hat die Karte aber auch noch einen zweiten Zweck und zwar lädt sie dazu ein sich beim Ökumenischen Kirchentag in München sich wieder zu engagieren…

Die Einladung schätze ich sehr, doch ob ich sie annehme, dass ist derzeit eine andere Frage. Bei diesem Katholikentag war ich als Hallenleiter aktiv, vornehmlich in dem Männer und Frauenzentrum, aber auch zweimal im Schlossgarten, so wie beim Abschlussgottesdienst in der Gepäckaufbewahrung OTB-Halle an der Illoshöhe. Der Katholikentag 2008 bleibt als sehr schönes Ereignis in meinen Erinnerungen, doch kann und will ich noch einmal dem Bereich der Hallenleitung aktiv werden? Aktuell kann ich es nicht mit Gewissheit sagen, aber auch wenn ich zum Großteil die mir gestellten Aufgaben – jedenfalls aus meiner Sicht – erfolgreich abgeschlossen hat, so bin ich einem meiner eigenen Ziele, wenn ich ehrlich bin, nicht komplett gerecht geworden. Die Vermutung liegt jetzt nahe, dass das Ziel zu hoch angesetzt war, doch ich glaube dies ist falsch und so schließe ich in wenig Worten zusammengefasst darauf, dass ich entweder bei der falschen Veranstaltung oder in der falschen Aufgabe/Rolle war. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen und erübrigt sich vielleicht auch für die Zukunft, die Tendenz der Entscheidung, falls sie ansteht ist aber aus dem geschriebenen ersichtlich.

Ein ganz wichtiger Punkt hier am Schluss ist auf jeden Fall noch, dass die Idee des Katholikentages mich sehr überzeugt und ich froh bin, dass ich in Osnabrück dabei war. Der Veranstaltung an sich, wobei egal ist ob EKT, ÖKT oder KT, werde ich soweit wie möglich zukünftig auch noch treu bleiben und falls sich eine passende Möglichkeit des Engagements bietet werde ich noch weitere Male aktiv für eine gute Sache sein!

subscribe to comments RSS

There are no comments for this post

Please, feel free to post your own comment

* these are required fields